Wiesenmäher: Test & Empfehlungen (11/20)

Kurhan
Zuletzt aktualisiert: 20. November 2020

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Wiesenmäher sind Alleskönner. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rasenmähern sind sie nicht nur auf ebenen Rasenflächen einsatzfähig. Dank robusteren Mähwerken schneiden sie zuverlässig und mühelos auch hohes und dichtes Gras. Durch ihre leistungsstarken Antriebe sind Wiesenmäher für jede Flächengrösse und Geländebeschaffenheit gerüstet. Für Wiesenmäher sind auch unwegsames Gelände und Steilhänge kein Problem.

Mit unserem Wiesenmäher-Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, den perfekten Wiesenmäher zu finden. In der Folge haben wir dir alle wichtigen Kaufkriterien und Fakten zusammengetragen, die dich bei deiner Entscheidung unterstützen. Viel Spass beim Lesen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wiesenmäher kommen dort zum Einsatz, wo herkömmliche Rasenmäher an ihre Grenzen stossen. Wiesenmäher verfügen über ein robusteres Mähwerk und einen leistungsstärkeren Antrieb und sind daher gemacht für hohes und dichtes Gras sowie grosse und unwegsame Flächen.
  • Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal unter den Wiesenmähern ist der Antrieb. Elektro-Wiesenmäher sind geeignet für Flächen bis 500 Quadratmeter, während ein Benzin-Wiesenmäher auch mit Flächen jenseits der 1000 Quadratmeter fertig wird.
  • Die Arbeit mit Wiesenmähern ist nicht gefährlich. Dennoch solltest du einige Vorkehrungen treffen und Anweisungen beachten, wie das Tragen von festen Schuhen und Augenschutz.

Wiesenmäher Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Wiesenmäher mit Elektroantrieb

Beim Bosch Rasenmäher Rotak 32 handelt es sich wegen gehärteten Stahlmessern um einen Wiesenmäher mit Elektroantrieb. Die Motorleistung ist mit 1200 Watt stark genug, um mühelos und zuverlässig hohes und dichtes Gras zu schneiden.

Mit einem Gewicht von 6,3 Kilogramm lässt er sich leicht bedienen, wenden und um Hindernissen manövrieren. Falls du einen umweltfreundlichen Wiesenmäher für kleine bis mittelgrosse Gärten und Flächen (circa 350 Quadratmeter) benötigst, ist dies das richtige Model für dich.

Der beste kabellose Elektro-Wiesenmäher für grosse Flächen

Der Einhell GE-CM 43 Akku-Rasenmäher Li M ist ein Akku-Wiesenmäher für Flächen bis zu 600 Quadratmeter. Die zwei 18 Volt Batterien bringen nicht nur die nötige Leistung, sondern auch genügend Ausdauer auf, um mit grossen Rasenflächen fertig zu werden. Dank der Akku-Füllstandsanzeige hast du den aktuellen Lade- und Batteriezustand stets im Auge.

Mit einem Gewicht von 16,5 Kilogramm ist eine einfache Handhabung und gute Manövrierfähigkeit garantiert. Zudem brauchst du nicht auf ein Kabel achten und hast dadurch die grösstmögliche Bewegungsfreiheit. Wenn du eine umweltfreundliche Alternative zu einem Benzin-Wiesenmäher suchst, empfehlen wir dir dieses Gerät.

Kauf- und Bewertungskriterien für Wiesenmäher

Wenn du dich im Fachhandel oder Internet nach einem Wiesenmäher umschaust, wirst du auf eine Vielzahl an Angeboten und Modellen stossen. Damit du einen Wiesenmäher findest, der deinen Anforderungen entspricht, zeigen wir dir nachfolgend, anhand welcher Aspekte du dich für einen Wiesenmäher entscheiden kannst.

Zusammengefasst handelt es sich um folgende Kriterien, die du bei deiner Kaufentscheidung berücksichtigen solltest:

Gleich im Anschluss zeigen wir dir Punkt für Punkt, wobei es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Antrieb und Motorleistung

Grundsätzlich kannst du zwischen benzinbetriebenen Wiesenmähern und solchen mit Elektroantrieb entscheiden. Die Wahl zwischen Benzin- oder Elektroantrieb richtet sich im Prinzip nach den Anforderungen, die dein Garten bzw. die zu mähende Fläche an den Wiesenmäher stellt.

Wenn du einen grossen Garten hast bzw. eine grosse Fläche mähen musst, ist ein Benzin-Wiesenmäher die richtige Wahl.

Die Rede ist von einer Fläche ab 500 Quadratmetern. Benzinbetriebene Wiesenmäher sind kabellos und bieten dir dadurch die nötige Leistungs- und Einsatzfähigkeit, solch grosse Flächen zu mähen. Die Power eines Benzinmotors hat keine Probleme mit dichtem und hohem Gras sowie im steilen Gelände.

Hinzu kommt, dass Benzin-Wiesenmäher in der Regel eine breitere Schnittbreite aufweisen als Elektro-Wiesenmäher, was sich wiederum für wilde Wiesen und grosse Flächen als vorteilhaft herausstellt.

Für einen Elektro-Wiesenmäher solltest du dich entscheiden, wenn du einen kleinen bis mittlegrossen Garten hast bzw. Flächen bis 500 Quadratmeter mähen willst. Entsprechend kleiner ist die Schnittbreite eines Elektro-Wiesenmähers: Diese sind in der Regel 40 Zentimeter, während die Schnittbreite von Benzin-Wiesenmäher circa 50 Zentimeter ist.

Bei der Arbeit mit einem Elektro-Wiesenmäher musst du darauf achten, dass du das Kabel nicht überfährst, das die Stromversorgung des Elektromotors sicherstellt.

Wenn dich das Kabel stört, du aber nicht auf den Elektroantrieb verzichten möchtest, kannst du dir einen Akku-Wiesenmäher zulegen. Die Batterien von Akku-Wiesenmähern halten lange und sind genügend leistungsstark, um sogar Flächen jenseits der 500 Quadratmeter gründlich zu mähen. Die Akkus haben aber ihren Preis: Akku-Wiesenmäher sind etwa doppelt so teuer wie vergleichbare Elektro-Wiesenmäher.

Wendigkeit und Handhabung

Im Vergleich mit herkömmlichen Rasenmäher unterscheidet sich der Wiesenmäher unter anderem darin, dass er über eine bessere Geländegängigkeit verfügt. Je nachdem muss ein Wiesenmäher an Steilhängen oder auf unebenen Flächen eingesetzt werden.

Deshalb solltest du dir bei deiner Kaufentscheidung überlegen, wie wendig der Wiesenmäher sein soll. Ist das von dir zu bearbeitende Gelände eher unwegsam, sind Modelle mit drei oder vier Rädern im Vorteil. Sie sind deutlich wendiger als Wiesenmäher mit zwei Rädern, die für ebene Flächen geeignet sind.

Was die Handhabung betrifft, musst du dich entscheiden, ob du deinen Wiesenmäher stossen möchtest oder dir einen Aufsitzwiesenmäher zulegst. Selber stossen ist die Regel. Je nachdem, wofür du dich entscheidest, musst du dir Gedanken über die Motorleistung und Geschwindigkeit machen.

Bei einem Wiesenmäher mit Aufsitz ist dies Nebensache. Bei Wiesenmähern, die du selber stösst, solltest du darauf achten, dass die Geschwindigkeit stufenlos verstellbar ist. So stellst du einerseits sicher, dass du dem Wiesenmäher nicht hinterher rennen musst.

Andererseits hilft dir eine stufenlose Geschwindigkeitsanpassung bei steilem Gelände, dass du das Gewicht des Wiesenmähers nicht plötzlich alleine stemmen musst.

Mähwerk und Schnittbreite

Die Mähwerke von Wiesenmähern sind robuster als solche von üblichen Rasenmähern. Eine andere Bezeichnung für Wiesenmäher ist Hochgrasmäher. Diese Maschinen müssen also imstande sein, mit hohem Gras, wildem Unkraut und dichtem Gestrüpp fertig zu werden.

In der Regel wird zwischen folgenden beiden Mähwerk-Typen unterschieden:

Mähwerk Eigenschaft und Anwendungsbereich
Kreiselmähwerk Die Schneidmesser sind waagrecht auf einer Scheibe befestigt und machen rotierende Bewegungen. Dieses Mähwerk eignet sich für den Garten und den Landschaftsbau.
Sichelmähwerk Dieses Mähwerk befindet sich auch in herkömmlichen Rasenmähern. Der Unterschied liegt darin, dass die Schneidsicheln in Wiesenmähern robuster ausgelegt sind. Wiesenmäher mit Schneidsicheln werden für Gärten verwendet, deren Gras nur wenige Male im Jahr geschnitten werden soll.

Je grösser die Schnittbreite des Wiesenmähers, desto schneller bist du mit dem Mähen fertig. Die Schnittbreite hängt unter anderem vom Antrieb des Wiesenmähers ab.

Elektro-Wiesenmäher verfügen in der Regel über eine schmalere Schnittbreite (durchschnittlich 40 Zentimeter), während mit Wiesenmäher mit Verbrennungsmotor Schnittbreiten jenseits der 50 Zentimeter möglich sind.

Achte darüber hinaus darauf, dass du die Schneidmesser in der Höhe verstellen kannst. Eine stufenlose oder mehrstufige Schnitthöhenverstellung gibt dir die Möglichkeit und Flexibilität, die von dir gemähte Fläche auf die Schnitthöhe deiner Wahl zu trimmen.

Fangkorbgrösse und Mulchfunktion

Bei diesem Kriterium geht es um die Frage, was du mit dem gemähten Gras anstellen willst. Wenn du das abgeschnittene Gras einsammeln willst – zum Beispiel für Tierfutter oder als Bioabfall -, dann solltest du einen Wiesenmäher mit einem Fangkorb kaufen.

Die Fangkorbgrösse richtet sich nach dem Model des Wiesenmähers. Je grösser der Korb, desto weniger oft muss er geleert werden. Bei grossen Flächen kann das auf die Dauer störend sein.

Wer das abgeschnittene Gras nicht einsammeln will, sollte sich für einen Mulchmäher entscheiden. Das geschnittene Gras wird beim Mulchen eben nicht eingesammelt, sondern direkt auf die gemähte Wiese verstreut.

Mulchen hat Vor- und Nachteile, die wir hier für dich auflisten:

Vorteile
  • Mulchschicht dient als Dünger
  • Fläche muss weniger bewässert werden
  • Kein Fangkorbleeren
Nachteile
  • Mulchschicht verklumpt bei zu hohem oder nassem Gras
  • Häufiges Mähen notwendig

Um diese Nachteile auszumerzen, gibt es viele Wiesenmäher mit Fangkörben und integrierter Mulchfunktion. Ist das Gras also zu hoch oder zu feucht, kannst du auf das Mulchen verzichten, indem du den Fangkorb anhängst und das geschnittene Gras einfängst.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Wiesenmäher kaufst

Es gibt einige Faktoren, die du vor dem Kauf eines Wiesenmähers beachten solltest. Wir haben dir in der Folge die Wichtigsten zusammengetragen und im Detail dargelegt. Das sollte dir bei deiner Kaufentscheidung behilflich sein.

Was ist das Besondere an Wiesenmäher und welche Vorteile bieten sie?

Der Wiesenmäher ist gewissermassen das starke Geschwister des Rasenmähers.

Dort, wo der Rasenmäher an seine Grenzen stösst, kommt der Wiesenmäher zum Einsatz.

Wiesenmäher zeichnen sich dafür aus, dass sie über ein robusteres und breiteres Mähwerk als Rasenmäher verfügen. Darüber hinaus sind sie leistungsstärker als Rasenmäher. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass sie sowohl mit hohem Gras und dichtem Gestrüpp als auch mit steilen Hängen und unwegsamen Flächen fertig werden.

Es sind auch Eigenschaften, die Wiesenmäher vielseitig einsetzbar machen. Vom kleineren Garten, zu grösseren Wiesen bis hin zur extensiven Landschaftspflege: Ein entsprechend ausgestatteter Wiesenmäher deckt sämtliche Bedürfnisse ab.

Wiesenmäher

Wiesenmäher sind dank eines robusten Mähwerks und einem leistungsstarken Antrieb gemacht für dichte Wiesen mit hohem Gras. (Bildquelle: Berat Çıldır / unsplash)

Durch sein robustes Mähwerk und den leistungsstarken Antrieb muss der Rasen auch nicht alle zwei Wochen gemäht werden. Je nachdem reicht es, lediglich ein- oder zweimal jährlich über die Wiese zu gehen.

Welche Arten von Wiesenmähern gibt es?

Wiesenmäher gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zwischen den verschiedenen Wiesenmähern ist der Antrieb. Es gibt zwei Varianten: mit Benzin- oder Elektromotor. In der Folge listen wir dir die Vor- und Nachteile der beiden Antriebsmöglichkeiten auf.

Wiesenmäher mit Benzinantrieb

Benzinbetriebene Wiesenmäher sind für grosse Flächen ab 500 Quadratmeter ausgelegt. Denn der Verbrennungsmotor ist leistungsstärker als der Elektromotor, was besonders bei hohem und dichtem Gras notwenig ist.

Der Verbrennungsmotor des Wiesenmähers muss regelmässig gewartet werden.

Mit Benzin-Wiesenmähern hat man volle Bewegungsfreiheit, da nicht auf ein Kabel geachtet werden muss. Die Leistungsstärke ist zudem auf Flächen mit Gefälle ein Plus.

Wiesenmäher mit Verbrennungsmotoren sind in der Regel grösser und schwerer als solche mit Elektromotoren und benötigen wiederkehrende Wartungen. Der Luftfilter muss regelmässig ausgeklopft und das Öl etwa einmal im Jahr gewechselt werden.

Vorteile
  • Leistungsstark
  • Volle Bewegungsfreiheit
  • Gute Handhabung an Steilhängen und im unwegsamen Gelände
Nachteile
  • Lärm
  • Umweltbelastung
  • Regelmässige Wartung
  • Gross und schwer

Wiesenmäher mit Elektroantrieb

Ein elektrobetriebener Wiesenmäher eignet sich für kleinere, ebene Flächen bis 500 Quadratmeter. Der Grund dafür liegt im Stromkabel, dass die Energiezufuhr sicherstellt, aber eben auch die Reichweite einschränkt. Dazu muss man beachten, dass Stromkabel nicht zu überfahren.

Elektro-Wiesenmäher sind nicht nur deutlich leiser als Benzin-Wiesenmäher, sondern in der Regel auch weitaus leichter. Das ermöglicht eine gute Handhabung und Manövrierfähigkeit. Elektro-Wiesenmäher müssen kaum gewartet werden.

Vorteile
  • Leicht und wendig
  • Leise
  • Umweltfreundlich
  • Quasi wartungsfrei
Nachteile
  • In Reichweite beschränkt
  • Stromkabel beeinträchtigt Bewegungsfreiheit
  • Kommt im unwegsamen Gelände an seine Grenzen

Eine Alternative zum Elektro-Wiesenmäher ist der Akku-Wiesenmäher. Diese werden auch mit Strom betrieben, sind dank des Akkus allerdings kabellos. Akku-Wiesenmäher sind allerdings etwa doppelt so teuer wie Elektro-Wiesenmäher.

Für wen sind Wiesenmäher geeignet?

Wiesenmäher sind Allrounder und werden mit jedem Gelände und mit jeder Grashöhe und Grasdichte fertig. So sind Wiesenmäher sowohl für den privaten Garten als auch für grössere Rasenflächen geeignet.

Sie werden vor allem auch in der Landschaftspflege eingesetzt. Wiesenmäher sind dank ihrer robusten Mähwerken und leistungsstarken Antrieben für unwegsames Gelände und steile Hänge gemacht.

Wiesenmäher eignen sich auch für Leute, die nicht alle zwei Wochen mähen wollen oder können. Denn dank der oben erwähnten Eigenschaften muss die Wiese nur ein- bis zweimal jährlich gemäht werden.

Was kosten Wiesenmäher?

Wiesenmäher gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, sodass die Preisspanne ziemlich gross ist. Nicht nur die Antriebsart treibt den Preis. Andere Ausstattungsmerkmale wie die Schnitthöhenverstellung oder eine integrierte Mulchfunktion sowie das Material des Gehäuses haben etwa einen Einfluss auf den Preis.

Damit du dir aber trotzdem ein Bild machen kannst, haben wir dir in der folgenden Tabelle eine Preisspanne definiert, in der sich ein Grossteil der Modelle befinden.

Typ Preisspanne
Elektro-Wiesenmäher 100 und 160 Euro
Benzin-Wiesenmäher 200 und 450 Euro

Akkubetriebene Wiesenmäher kosten etwa doppelt so viel wie Elektro-Wiesenmäher. Folglich bewegen sie sich auf einem ähnlichen Preisniveau wie benzinbetriebene Wiesenmäher.

Im Vergleich zu herkömmlichen Rasenmäher sind Wiesenmäher zwar teurer, aber nicht wesentlich. Die Preisspanne für Elektro-Rasenmäher ist zwischen 60 und 80 Euro, während man für einen Benzin-Rasenmäher zwischen 100 und 200 Euro ausgibt.

Wo kann ich Wiesenmäher kaufen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wo du einen Wiesenmäher kaufen kannst. Wenn du eine grosse Auswahl an hochwertigen Produkten wünschst, empfehlen wir dir folgende Bauhäuser und Fachhandel bzw. deren Onlineshops.

  • Bauhaus
  • Obi
  • Grillo
  • Güde
  • Dehner

Eine grosse Auswahl findest du auch auf Amazon. Generell empfiehlt es sich, zuerst einmal online nach einem Wiesenmäher zu suchen. So hast du die Möglichkeit, verschiedene Modelle bequem miteinander zu vergleichen. Zudem kannst du Kundenbewertungen lesen, die dir neben den teschnischen Angaben weitere Informationen für deinen Kaufentscheid liefern.

Ist die Arbeit mit einem Wiesenmäher gefährlich?

Grundsätzlich ist die Arbeit mit Wiesenmähern nicht gefährlich. Dennoch gibt es einige Vorkehrungen und Massnahmen, die du sowohl bei der Kaufentscheidung als auch bei der Verwendung des Wiesenmähers treffen kannst, um die Arbeit so reibungslos und sicher wie möglich zu machen.

Wir raten dir Handschuhe, festes Schuhwerk sowie lange, robuste Hosen zu tragen.

Beim Kauf eines Wiesenmähers solltest du auf das Gewicht achten. Dieses kann je nach Gerät stark variieren und dessen Handhabung beeinflussen. Leichte Wiesenmäher wiegen etwa zwischen fünf und 20 Kilogramm, während es schwere teilweise auch über 70 Kilogramm auf die Waage bringen.

Empfehlenswert ist das Tragen einer Schutzbrille, da beim Mähen Staub, Grasfetzen und Steinchen aufgewirbelt werden. Bei einem Benzin-Wiesenmäher solltest du wegen des Lärms zudem deine Ohren schützen.

Acht geben musst du besonders auch in steilem Gelände. Der Wiesenmäher könnte etwa kippen oder sich verselbstständigen. Das willst du auf jeden Fall verhindern. Bei einem Gefälle ist es daher angezeigt, quer gegen den Hang zu arbeiten.

Worauf muss ich bei einem Wiesenmäher mit Benzinantrieb achten?

Anders als beim Elektro-Rasenmäher, den du einfach am Strom anschliessen kannst, ist es bei Benzin-Wiesenmähern wichtig, dass du stets genügend Treibstoff zur Seite hast. Die Tankgrössen belaufen sich durchschnittlich auf einen Liter.

Dann solltest du Wartungskosten mit einberechnen. Wie bei einem Auto muss auch der Verbrennungsmotor eines Wiesenmähers regelmässig gewartet werden. Tust du dies nicht, wirkt sich das negativ auf die Lebensdauer des Wiesenmähers aus.

Wiesenmäher

Benzin-Wiesenmäher verfügen über einen Verbrennungsmotor, der gewartet werden muss. Dazu gehört das regelmässige Reinigen des Luftfilters und ein jährlicher Ölwechsel. (Bildquelle: Andres Siimon / unsplash)

Zu Wartung gehört einerseits das regelmässige Ausklopfen und Auswechseln des Luftfilters. Staubige Wiesen können diesen verstopfen und zu Schäden am Verbrennungsmotor führen, wenn der Filter nicht sauber ist. Andererseits ist ein jährlicher Ölwechsel angezeigt.

Wenn du die Wartung nicht selber vornehmen willst, kannst du mit einem Fachhändler einen Wartungsvertrag abschliessen.

Fazit

Wer nicht alle zwei Wochen seinen Rasen mähen will, sollte sich nicht einen Rasenmäher, sondern einen Wiesenmäher zulegen. Diese kosten zwar mehr als Rasenmäher, schneiden dank ihrer robusten Mähwerken aber auch zuverlässig hohes und dichtes Gras. Wiesenmäher verfügen meistens auch über leistungsstärkere Antriebe als Rasenmäher, was sie erst recht für grosse Flächen und unwegsames Gelände qualifiziert.

Wiesenmäher sind also die perfekten Allrounder. Ihr Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Art des Antriebs. Elektrobetriebene Wiesenmäher eignen sich für kleine bis mittelgrosse Flächen (bis 500 Quadratmeter).

Benzin-Wiesenmäher dagegen sind zu empfehlen bei einer Flächengrösse jenseits von 500 Quadratmeter.

Bildquelle: Popov / 123rf

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