Rasenroboter: Test & Empfehlungen (11/20)

Rasenroboter
Zuletzt aktualisiert: 18. November 2020

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Mit der Zeit hat sich der Rasenroboter von einer netten Spielerei zu einem echten Must-have für jeden gepflegten Garten entwickelt. Anstrengendes Mähen und lauter Lärm, der Nachbarn und auch einem selbst viele Nerven kostet, waren gestern. Heute steht mit der Vielzahl an Modellen von Rasenrobotern einem entspannten Feierabend und ruhigen Wochenende kein Grashalm mehr im Wege.

Mit dem folgenden Rasenroboter Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, den passenden Roboter für die Ansprüche deines individuellen Gartens zu finden. Wir verraten dir, worauf du beim Kauf für den richtigen Gartenhelfer achten solltest und haben dabei unterschiedliche Modelle hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile verglichen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Anhand festgelegter Programme – entweder direkt am Gerät oder per App definiert – mähen Rasenroboter automatisch, verlässlich und geräuscharm den Rasen.
  • Es gibt verschiedenste Modelle, die je nach Bedarf Merkmale wie Eignung für unterschiedlich große Mähflächen, Steigung, Schnittbreite und -höhe, Begrenzungskabel, Diebstahlschutz oder Wetter-Timer aufweisen.
  • Bei smarten Rasenroboter kann per App auch von unterwegs ferngesteuert werden. Eine stabile Internetverbindung oder Bluetooth sind dabei die Grundvoraussetzung.

Rasenroboter Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allround-Rasenroboter

Das Gerät punktet mit seiner einfachen Bedienung, seinen Allround-Funktionen und einem innovativen iRadar Ultraschallsensor für mehr Sicherheit im Garten. Der Yard Force Mähroboter SA900ECO verfügt über einen leistungsstarken Akku, fünf verschiedene Schnitthöhen (20mm – 60mm) und eine Kantenschneidefunktion.

Der Roboter ist für verschiedene Gartengrößen zwischen 300m² und 1000m² erhältlich und funktioniert mittels eines Begrenzungskabels. Bei Bedarf gibt es das Mähgerät auch inklusive smarter App-Steuerung, jedoch nur gegen einen deutlichen Aufpreis.

Sowohl klassisch einfache Flächen als auch etwas verwinkeltere Rasen sowie eine Steigung bis zu 40 Prozent schafft der Roboter problemlos. Außerdem verfügt er über einen Regensensor.

Der beste Rasenroboter für anspruchsvolle Flächen

Der Gardena Sileno+ ist für besonders große Mähflächen bis zu 2000m² empfehlenswert. Auch bei komplexeren Flächen hinterlässt er laut Hersteller keine Streifen und meistert auch steilere Hänge bis zu 35 Prozent. Mit der EasyPassage Funktion stellen auch engere Passagen kein Problem für den Mähroboter dar.

Zusätzlich ist der Bestseller geräuscharm, verfügt über ein 250m Begrenzungskabel und fügt sich mit seinem schlichten Design in jeden Garten ein. Eine einfache Handhabung wird durch das Tastfeld und Display direkt am Gerät sichergestellt.

Der beste Rasenroboter mit Graserkennungssystem

Die meisten Rasenroboter verfügen über einen Begrenzungsdraht, die Auswahl für Geräte mit Graserkennungssystem ist daher eher gering. Der Ambrogio L60 punktet dafür vor allem mit seinem sofortigen Einsatz, da er keine Installation oder Begrenzungskabel braucht und gleich losmähen kann. Über einen Sensor erkennt das Gerät, wo sich Gras befindet und wo gestoppt werden muss.

Der Mähroboter ist geeignet für Gärten bis zu 200m² und eine Schnittbreite von mindestens 25cm ist notwendig. Außerdem ist eine praktische App-Steuerung via Bluetooth möglich. Somit ist der Roboter ein perfekter Allrounder für all jene, die ein Begrenzungskabel vermeiden möchten.

Der beste Rasenroboter mit smarter App

Der  Bosch Indego S+ 350 Connect punktet mit künstlicher Intelligenz, die ihm hilft, auch komplexe Hindernisse zu umfahren. Effizienz wird bei diesem Mähroboter groß geschrieben, dank des Navigationssystems LogiCut steht einem systematischen Mähen nichts im Wege. Eine Sprachsteuerung ist über Alexa in Kombination mit der Smart Gardening App möglich.

Zusätzlich schafft es der Roboter, bis zu drei Rasenflächen zu mähen, solange diese in Summe 350m² nicht überschreiten. Der Mähroboter ist somit nicht geeignet für größere Flächen. Ein anderer Bonuspunkt ist die Verfügbarkeit von drahtlosen Updates, die die Leistungsfähigkeit des Roboters auch in Zukunft noch steigern soll. Im Falle eines Diebstahles ist ein Tracking via GPS möglich.

Kauf- und Bewertungskriterien für Rasenroboter

Im Folgenden fokussieren wir uns auf unterschiedliche Kriterien, anhand derer du verschiedene Rasenroboter evaluieren und den richtigen Mähgehilfen für dich ausmachen kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe man Rasenroboter miteinander vergleichen kann, umfassen:

Hier beleuchten wir diese Kriterien noch einmal genauer und zeigen, was dabei wirklich von Bedeutung ist.

Größe der Mähfläche

Rasenroboter unterschieden sich hinsichtlich ihrer Motorleistung. Deshalb sollte man sich vorab unbedingt über die Größe der Mähfläche informieren, damit Roboterleistung und Rasenfläche übereinstimmen.

Zu beachten ist, dass die gesamte Gartenfläche nicht zwingend der Mähfläche entspricht, da Wege, Beete oder große Büsche abgezogen werden müssen.

Um sicherzugehen, dass der Roboter auch wirklich die ganze Fläche durchhält, wird meist ein nächstgrößeres Modell empfohlen. Als Richtwert gelten hier +20 Prozent (z.B. Mähfläche 500m², Rasenroboter für eine maximale Rasenfläche von 600 oder 700m²).

Bei besonders verwinkelten Flächen ist eine höhere Motorleistung empfehlenswert, da der Roboter hier auch mehr Zeit für die zu verrichtende Mäharbeit benötigt.

Steigung der Mähfläche

Die maximal befahrbare Steigung für Rasenroboter liegt bei circa 50 Prozent. Doch auch, wenn die meisten Roboter laut Herstellerangaben für 25 bis 45 Prozent geeignet sind, gibt es manche, die Steigungen besser verkraften als andere. Zu beachten gilt außerdem, dass die Steigung beim Begrenzungskabel nur circa die Hälfte der maximal möglichen Steigung ausmachen darf.

Die vorhandene Steigung am Hang in deinem Garten kann berechnet werden, indem man die Höhe durch die Länge dividiert – in diesem Beispiel 65cm : 300cm (siehe Grafik).

Diebstahlschutz

Während die meisten bei Wertgegenständen und Diebstahl zuerst an das Innere der eigenen vier Wände denken, so ist leider auch der Garten mit seinen technischen Helferlein gefährdet.

Besonders bei frei zugänglichen Gärten empfiehlt es sich, besonders auf den Diebstahlschutz zu achten. Schutzvorkehrung wie eine PIN-Code-Sicherung und GPS Tracking sind sinnvoll, um sich vor Langfingern zu schützen.

  • PIN-Code: Der Schutz mittels PIN-Code dient dazu, dass sich der Roboter beim Anheben sperrt und nur durch den Code reaktiviert werden kann. Manche Modelle verfügen zusätzlich über einen eingebauten Alarm, der beim Anheben des Roboters und der Ladestation ausgelöst wird.
  • GPS Tracking: Diese Schutzmaßnahme kann entweder schon durch den Hersteller im Rasenroboter integriert sein oder manuell durch ein separates GPS System integriert werden. Dadurch wird sichergestellt, dass der Roboter im Fall eines Diebstahls oder Verlust geortet werden kann.

Stromanschluss

Damit der Rasenroboter nach verrichteter Arbeit auch schnell wieder laden und sich für seinen nächsten Einsatz bereit machen kann, sollte die Ladestation möglichst nahe der Hauptfläche sein.

Hierbei gilt es natürlich auch vor dem Verkauf zu überprüfen, ob und wo sich ein Stromanschluss im Garten befindet. Die Station kann durch ein Anschlusskabel mit der Stromquelle verbunden werden.

Damit sich keine Ameisen oder sonstige Insekten unter dem Roboter ansammeln, empfiehlt sich eine Gehwegplatte oder Ähnliches als Untergrund für die Ladestation. Diese können auch direkt neben der Hauptfläche, zum Beispiel am Rande eines Beetes, positioniert werden.

Schnitthöhe und Schnittbreite

Bei den meisten Rasenrobotern ist es möglich, eine Schnitthöhe zwischen 2cm und 6cm einzustellen. Ausgewählte Modelle schaffen durchaus auch eine Schnitthöhe von 1.5cm, wobei gilt, dass ein zu kurzer Schnitt nicht besonders gut für die Graspflanzen ist. Die optimale Schnitthöhe für einen gesunden Rasen liegt zwischen 3cm und 5.5cm.

Bei besonders großen Flächen eignet sich ein Rasenroboter mit einer großen Schnittbreite (mindestens 20cm), da der Roboter in diesem Fall weniger auf und ab fahren muss. Das führt zu einem ebenmäßigeren Rasenbild und einer kürzeren Mähzeit.

Timer und Wetter-Timer

Ein Timer ist bereits in vielen Rasenrobotern integriert. Durch den Timer werden genau jene Stunden festgelegt, in denen der Mähgehilfe seine Arbeit verrichten sollte.

Natürlich wirken sich auch Wetterverhältnisse wie Regen und Sonnenschein auf die Wachstumsgeschwindigkeit des Rasens aus.

Deshalb verfügen manche Roboter neben dem traditionellen Timer auch noch über einen Wetter-Timer, welcher bestimmt, wie oft und wie lange der Rasenroboter im Einsatz ist. Durch Sensoren wird der Schneidwiderstand am Rasen ermittelt und die idealen Schneidezeiten berechnet.

Begrenzungskabel oder Graserkennungssystem

Ein weiteres Kriterium ist das Begrenzungskabel, oftmals auch als Begrenzungsdraht bezeichnet. Ein Begrenzungsdraht stellt sicher, dass der Rasenroboter auf der eigenen Fläche bleibt und nicht etwa einen Ausflug in den Nachbarsgarten oder eine unerwünschte Abkühlung in den Teich unternimmt.

Das Verlegen des Begrenzungskabels stellt einen zusätzlichen Aufwand dar, der bei einem Hausbau am besten schon direkt in die Gartengestaltung mitaufgenommen wird.

Bei einem Rasen, der durch Platten abgrenzt wird, ist die Integration des Drahtes etwas einfacher. Es ist aber natürlich auch bei anderen Rasenflächen möglich, wie im Video unten veranschaulicht.

Die Alternative zum Begrenzungsdraht ist ein Graserkennungssystem. Mittels Sensoren erkennt der Roboter die Rasenflächen selbstständig.

Dieses System eignet sich für einheitliche Flächen, die nicht durch Wege, Zäune oder Blumenbeete in zwei oder mehrere Flächen getrennt sind. Grundsätzlich gilt der Begrenzungsdraht als verlässlicher, ist jedoch mit mehr Aufwand verbunden.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Rasenroboter ausführlich beantwortet

Im Folgenden beantworten wir noch häufig gestellte Fragen rund um das Thema Rasenroboterkauf.

Worum handelt es sich bei einem Rasenroboter und was kann er?

Ein Rasenroboter ist ein nützliches technisches Gerät, das basierend auf einem definierten Programm den Rasen im Garten automatisch mäht. Das Gerät verfügt auf der Unterseite über Messer, die rotieren und dabei das Gras schneiden.

Rasenroboter

Ein Rasenroboter mäht automatisch, geräuscharm und sauber – praktisch für jeden gepflegten Garten. Es gibt den richtigen Rasenroboter für jeden Fläche. (Bildquelle: Pexels / pixabay)

Da somit der Rasen nicht mehr händisch mit einem klassischen Rasenmäher gemäht werden muss und ohne die Anwesenheit des Besitzers geräuscharm arbeitet, kommt dem Rasenroboter ein hohes Maß an Beliebtheit entgegen.

Für welche Mähflächen eignet sich ein Rasenroboter?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Modelle, die auf unterschiedliche Rasenflächen abgestimmt sind. Vom Kleingarten bis zum großflächigen Rasen ist somit für jede Mähfläche gesorgt. Aus preislicher Perspektive sind Geräte für große Flächen teurer, da diese eine höhere Akkulaufzeit benötigen.

Auch für verwinkelte Flächen, Gärten mit mehreren Flächen oder Hanglagen eignen sich Rasenroboter. Eine Steigung von über 50 Prozent muss jedoch weiterhin manuell gemäht werden.

Was muss man beim Kauf eines Rasenroboters beachten?

Der Rasenroboter muss hinsichtlich seiner Akkuleistung auf die Mähfläche unbedingt abgestimmt werden. Befinden sich Beete, Pool oder Wege im Garten, so kann die Mähfläche deutlich von der gesamten Gartenfläche abweichen.

Außerdem ist es bei Hanglagen zu beachten, einen steigungsgeeignten Roboter zu finden.

Spielen Kinder im Garten und (oder) sind Haustiere unterwegs, empfiehlt es sich zusätzlich, einen Roboter mit gutem Stoppsensor zu kaufen, um Unfälle zu vermeiden. In offenen, einfach zugänglichen Gärten kann außerdem ein Diebstahlschutz vor Langfingern schützen.

Was spricht für einen Rasenroboter?

Unkompliziert, geräuscharm und ein fein gemähter Rasen sind definitiv die drei größten Vorteile eines Rasenroboters.

  • Weniger Arbeit, geringerer Lärm: Der Roboter nimmt einem die schweißtreibende Aufgabe des Mähens ab und erzeugt keine Lärmgeräusche, die Nachbarn am Feierabend oder Wochenende stören könnten.
  • Einheitliche Schnitthöhe: Die Schnitthöhe des Rasens kann einfach eingestellt werden.
  • Weitere Funktionen: Smarte Roboter bieten zusätzliche Features und Spielereien (z.B. Scheinwerfer), mit denen klassische Rasenmäher eindeutig nicht mithalten können.

Was spricht gegen einen Rasenroboter?

  • Anfangsaufwand: Das Verlegen des Begrenzungsdrahtes und die Installation stellen wohl den größten Aufwand dar.
  • Störfaktor: Ein weiterer Nachteil ist das kontinuierliche Fahren des Roboters, das für manche Gartennutzer als störend empfunden werden kann. Per App kann dem jedoch einfach nachgeholfen werden, da hier die Mähzeiten sehr individuell und flexibel gestaltet werden können.
  • Sicherheit: Ein weiterer Kritikpunkt ist die Sicherheit von Kindern und Haustieren. Rasenroboter verfügen über scharfe Klingen und trotz Stoppsensoren, eignen sich nicht alle Roboter für ein permanent friedliches Nebeneinander. Hierbei ist also besondere Vorsicht geboten.

Welche Arten von Rasenroboter gibt es und welche ist die richtige für mich?

Bei Rasenrobotern kann man zwischen zwei Arten, nämlich automatischer Steuerung und smarter Steuerung via App, unterscheiden.

Modell Merkmale
Rasenroboter mit automatischer Steuerung Mähvorgang wird direkt am Gerät eingestellt, der Fokus liegt auf dem Mähen, wenig zusätzliche Funktionen, Änderungen erfordern Anwesenheit.
Rasenroboter mit App-Steuerung Flexible Fernsteuerung, stabile Internetverbindung notwendig, viele zusätzliche Funktionen

Wie in der Tabelle kurz angeführt, hat natürlich jede Art ihre Vorteile und Nachteile. Nachfolgend erläutern wir diese etwas genauer, um dir die Entscheidung für den richtigen Gartenhelfer zu vereinfachen.

Rasenroboter mit automatischer Steuerung

Der Rasenroboter mit automatischer Steuerung funktioniert ganz klassisch über sein eigenes System. Einstellungen, wie zum Beispiel Mähzeiten, Schnitthöhe oder PIN-Code, werden direkt am Gerät getätigt.

Somit wird eine einfache Handhabung sichergestellt und die Installation ist vergleichsweise einfach. Das Gerät fokussiert sich somit auf seine Kernfunktion: das Mähen des Rasens.

Ein signifikanter Nachteil ist, dass der Mähvorgang nur direkt über das Gerät gesteuert werden kann. Man muss also für Änderungen physisch anwesend sein. Außerdem werden dem Nutzer zusätzliche Features, wie Sprachsteuerung oder Scheinwerfer, vorenthalten.

Diese Art von Rasenroboter eignet sich also besonders für Personen, die sich eine einfache Handhabung wünschen und tendenziell eher öfter zu Hause sind, um den Mähgehilfen gegebenenfalls manuell umzustellen.

Vorteile
  • einfache Handhabung
  • günstigerer Preis
  • Fokus auf Mäharbeit
Nachteile
  • weniger Flexibilität
  • keine Fernsteuerung
  • weniger Zusatzfeatures

Rasenroboter mit App-Steuerung

Der größte Vorteil ist wohl, dass der Mähvorgang ohne die Anwesenheit des Besitzers angepasst werden kann. Einige Modelle verfügen über die Möglichkeit, den Rasenroboter via App zu steuern. So kann der Rasenroboter auch von unterwegs, beispielsweise aus dem Büro oder Urlaub, kontrolliert werden.

Besonders praktisch kann das sein, wenn Kinder im Garten spielen möchten, während die Eltern sich noch in der Arbeit befinden. Oder auch bei einem aufziehenden Gewitter kann es durchaus Sinn machen, den Roboter per App zurück in die Ladestation zu dirigieren.

Zusätzlich verfügen diese Rasenroboter oft auch noch über andere Funktionen, wie beispielsweise Sprachsteuerung, eine einfache GPS Verfolgung oder Scheinwerfer, die per App eingeschalten werden können.

Als Nachteil kann sich die App-Steuerung dann erweisen, wenn Apps nicht nutzerfreundlich gestaltet sind und somit die Handhabung des Roboters erschwert wird.

Besonders, wenn Bluetooth- oder Internetverbindung nicht stabil sind, kann das schnell zum Ärgernis des Benutzers werden. Deshalb empfehlen sich Rasenroboter, die sich sowohl per App als auch direkt über das Gerät steuern lassen.

Vorteile
  • flexible Fernsteuerung
  • GPS-Verfolgung
  • Sprachsteuerung
Nachteile
  • wenig effektiv bei schlechter Internet- und Bluetoothverbindung
  • höherer Preis

Was kostet ein Rasenroboter?

Je nach Mähfläche, Steigung und Funktionen gibt es Rasenroboter zu einer sehr breiten Preisspanne. Es gilt: Je größer die Flächer, desto höher der Preis, da bei einer größeren Fläche auch eine höhere Akkuleistung benötigt wird.

Da leistungsfähigere Akkus allgemein etwas teurer sind, steigt somit auch der Gesamtpreis für den Rasenroboter.

Auch für eine App-Steuerung muss man tiefer in die Tasche greifen. In der folgenden Tabelle ist ein Überblick von Durchschnittspreisen für Mähroboter.

Fläche Ohne App Mit App
bis 300m² 420-760€ 650-840€
300-800m² 430-870€ 450-940€
ab 800m² 820-1000€ 900-2100€

Wo kann ich einen Rasenroboter kaufen?

Besonders im Frühjahr finden sich viele Angebote und Aktionen für Rasenroboter. Diese lassen sich sowohl im Fachhandel als auch in Online-Shops kaufen. Für komplexe Flächen, Service-Bedarf oder Winterlagerung empfiehlt es sich, den Roboter bei einem lokalen Händler zu besorgen.

Unseren Recherchen zufolge werden Rasenroboter online auf den folgenden Seiten angeboten:

  • amazon.de
  • obi.at
  • gardena.com
  • ambrogo.com
  • husqvarna.com
  • deere.de
  • hornbach.at

Wie sichere ich einen Rasenroboter vor Diebstahl?

Den Roboter selbst kann man durch einen PIN-Code sowie GPS-Tracking schützen. Ein PIN-Code stellt sicher, dass das Gerät bei Anheben von Ladestation und Roboter gesperrt wird.

Rasenroboter

Eine Sperre und ein Alarm werden beim Anheben des Roboters als Diebstahlschutz ausgelöst. Mittels PIN-Code Eingabe lässt sich die Sperre wieder aufheben. (Bildquelle: Hans Braxmeier / pixabay)

Via GPS kann der Roboter im Falle eines Diebstahls verfolgt werden. Weitere Maßnahmen wie ein gut geschützter Garten sowie eine versteckte Ladestation sind als zusätzliche Prävention empfehlenswert.

Was passiert mit den Grasabfällen?

Da der Roboter nur wenige Millimeter schneidet, bleiben diese einfach im Gras und fallen auch nicht weiter auf. Außerdem dienen sie als natürlicher Dünger, welcher den Rasen mit Nährstoffen versorgt und pflegt.

Welche Alternativen gibt es zum Rasenroboter?

Die einzige wirkliche Alternative zum Mähroboter ist und bleibt auch weiterhin der klassiche Rasenmäher. Während es hier zwar Akkumodelle, Elektromäher oder den traditionallen Benzinmäher gibt, so erspart man sich doch nur mit einem automatischen Rasenroboter den Aufwand des Rasenmähens.

Bildquelle: Maya23k / 123rf

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