Rasenmähertrecker: Test & Empfehlungen (11/20)

Rasenmähertrecker
Zuletzt aktualisiert: 20. November 2020

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Ein Rasenmähertrecker ist bei einer großen Rasenfläche eine kraft- und zeitsparende Alternative zum herkömmlichen Schiebe-Rasenmäher. In der komfortablen Sitzposition macht die oft lästige Gartenarbeit nun meist sogar Spaß.

Das Resultat ist ein sauberer und schön anzusehender Rasen in Rekordzeit. Schnittbreite, Motorleistung und das Mähsystem sind dabei der Größe und Beschaffenheit deiner Rasenfläche anzupassen. Zudem kann dein Rasenmähertrecker mit dem entsprechenden Zubehör auch als Multifunktionstool im Winter und Herbst eingesetzt werden.

Mit unserem großen Rasenmähertrecker Test 2020 wollen wir dir helfen, das für deinen Nutzen passende Exemplar zu finden. Wir haben die beiden Arten, Rasentraktoren und Aufsitzmäher, näher unter die Lupe genommen, miteinander verglichen und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt. Dies soll dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein schöner Rasen benötigt regelmäßige Pflege. Speziell bei einer größeren Rasenfläche ab circa 500 Quadratmeter eignet sich ein Rasenmähertrecker aufgrund der immensen Zeit- und Kraftersparnis deutlich besser als ein Schiebe-Rasenmäher.
  • Die beiden Arten, Rasentraktoren und Aufsitzmäher, unterscheiden sich in ihrer Motorleistung, was sich bei unebenen Flächen, beispielsweise mit einem Hang, deutlich bemerkbar macht.
  • Dein Rasenmähertrecker hat multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten. So kann dieser mit dem entsprechenden Zubehör beispielsweise im Winter als Schneeschieber und im Herbst als Laubkehrmaschine eingesetzt werden.

Rasenmähertrecker Test: Favoriten der Redaktion

Der Markt bietet viele verschiedene Modelle des Rasenmähertreckers an. Jedoch nicht alle sind dem entsprechenden Nutzen und der gewünschten Qualität entsprechend. Wir haben die besten 3 Rasenmähertrecker in verschiedenen Kategorien herausgesucht, um dich bei deiner Kaufentscheidung zu unterstützen.

Der beste Rasentraktor

Der Rasentraktor MTD Optima LG 200 H ist mit einem leistungsstarken 17 PS 4-Takt Benzinmotor ausgestattet, wodurch auch unebene Rasenflächen mit steileren Hängen kein Problem mehr darstellen.

Die Schnittbreite von 105 cm ermöglicht es Rasenflächen bis zu 5000 Quadratmeter in Rekordzeit zu mähen. Zudem erleichtert der für einen Rasentraktor kleine Wendekreis von 46 cm eine einfache Handhabung sowie  vergleichbar hohe Effizienz bei der Gartenarbeit.

Das eingebaute Mulchkit sowie die Lichtscheinwerfer bieten dem individuellen Nutzen entsprechende Optionen und versprechen gute Sicht auch bei Dämmerung. Maximaler Komfort wird zudem aufgrund des für den Fahrer anpassbaren Sitzes versichert. Dieser Rasentraktor bietet demnach eine große Bandbreite an Funktionen, Komfort und Effizienz.

Der beste Aufsitzmäher

Der BRAST Benzin Aufsitzmäher 61196 ESTART ist mit einer Schnittbreite von 61 cm für mittlere bis große Rasenflächen geeignet. Die Schnitthöhe ist zudem von 35 bis 77 mm über 5 Stufen frei verstellbar.

Der 4-Takt Benzin-Markenmotor ist mit der Elektrostart-Funktion einfach zu starten. Dieser Aufsitzmäher ist für einen fairen Preis erhältlich und verspricht aufgrund der TÜV Rheinland Zertifizierung hohe Qualität.

Die eingebaute Easy Clean Reinigungsvorrichtung erleichtert dir das Säubern der Schneidemesser sowie des Innengehäuses. Weiterhin ist es möglich den 150 Liter fassenden Grasfangkorb mit einer Kippfunktion während des Sitzens zu entleeren. Suchst du einen leicht zu bedienenden Aufsitzmäher mit dem du deinen Rasen in hoher Qualität mähen kannst, so triffst du mit diesem Exemplar die richtige Entscheidung.

Kauf- und Bewertungskriterien für Rasenmähertrecker

Aufgrund der großen Auswahl möchten wir dich bei der Kaufentscheidung für deinen passenden Rasenmähertrecker unterstützen. Die Bewertungskriterien zum Vergleich der Rasenmähertrecker umfassen:

In den folgenden Absätzen zeigen wir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Schnittbreite / Schnitthöhe

Schnittbreite und Schnitthöhe beeinflussen die Effizienz und Qualität des Mähvorgangs in deinem Garten enorm. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rasenmähern bieten Rasenmähertrecker deutlich mehr Spielraum auf diesen Gebieten und lassen die Arbeit deutlich schneller erledigen.

Generell variiert die Schnittbreite eines Rasenmähertreckers zwischen circa 60 und 130 cm und ist der Beschaffenheit und Größe deines Gartens anzupassen.

Je größer die Schnittbreite, desto schneller ist die Arbeit erledigt.

Jedoch vergrößert sich mit einer größeren Schnittbreite auch der Wendekreis deines Rasenmähertreckers, wodurch dieser schwieriger zu manövrieren und für kleinere Ecken oder Zwischenräume ungeeignet ist.

In diesem Fall ist eine Breite von circa 60 cm empfehlenswerter. In der folgenden Tabelle sind verschiedene Größen von Rasenflächen mit der entsprechend empfohlenen Schnittbreite aufgeführt:

Rasenfläche Schnittbreite
Circa 500 bis 800 m² Circa 60 bis 80 cm
Circa 800 bis 800 bis 2000 m² Circa 80 bis 100 cm
Circa 2000 bis 5000 m² Circa 100 bis 120 cm
Mehr als Circa 5000 m² Circa 130 cm

Die Schnitthöhe ist dem individuellen Nutzen und gewünschten Aussehen des Rasens anzupassen. Die Unterscheidung zwischen Zier- und Nutzrasen ist hierbei entscheidend. Trotzdem ist eine Minimalhöhe von 3 cm zu empfehlen, da ein kürzerer Schnitt dem Gras schadet.

Ein zu hoher Schnitt ist ebenso schädlich, weswegen das angebotene Spektrum der Schnitthöhe zwischen 30 und 100 mm liegt. Daher sind Modelle mit einer verstellbaren Schnitthöhe optimal.

Mähwerk

Für eine freiliegende, große Rasenfläche ist ein Rasenmähertrecker mit einem Zwischenmähwerk genau das Richtige. Die maximale Schnitthöhe ist in dieser Ausführung begrenzt, da das Schnittmesser unter dem Korpus des Treckers befestigt ist. Zierrasen lässt sich damit beispielsweise gewünscht kurz halten.

  • Zwischenmähwerk
  • Frontmähwerk

Ein Rasenmähertrecker mit einem Frontmähwerk hingegen, ist variabler einsetzbar. Ähnlich wie beim normalen Rasenmäher befindet sich das Schnittmesser in deinem Blickfeld. Verwinkelte Ecken können einfacher erreicht und die Höhe des Schnittes vereinzelter Büsche oder Teile des Rasens nach Bedarf eingestellt werden. Das Stutzen nach Wahl ist also möglich.

Mähmethode

Bei der Mähmethode handelt es sich um die Art des Auswurfs der geschnittenen Gräser. Du kannst dich zwischen einem Heckauswurf in einen Fangkorb, einem Seitenauswurf oder der Mulchfunktion entscheiden.

Diese Funktionsweisen unterscheiden sich nicht von einem herkömmlichen Rasenmäher. Manche Modelle des Rasenmähertreckers bieten eine Mulchfunktion auch als Option zum Heck- oder Seitenauswurf an.

  1. Rasenmähertrecker mit Heckauswurf: Das gemähte Gras wird in einem am hinteren Ende des Treckers befestigten Fangkorb befördert. Das Volumen des Fangkorbs rangiert zwischen 150 und 240 Liter und muss nach einer bestimmten Zeit ausgeleert werden. Diese Methode hinterlässt keinerlei Grasreste auf dem gemähten Rasen und führt zu einem äußerst sauberen Rasenbild.
  2. Rasenmähertrecker mit Seitenauswurf: Dabei wird der Grasschnitt an der Seite entleert. Der Grasschnitt verbleibt demnach auf dem Rasen, wodurch diese Methode für größere Rasenflächen geeignet ist, wobei die Optik nicht das Hauptaugenmerk ist. Manche Modelle bieten mittlerweile auch montierbare Fangbehälter für die Seite an.
  3. Rasenmähertrecker mit Mulchfunktion: Diese Funktion zeichnet sich darin aus, dass das geschnittene Gras während des Mähvorgangs zusätzlich gehäckselt und letztlich tiefer abgeworfen wird, wodurch ein natürlicher Dünger entsteht, der dem Rasen wichtige Nährstoffe bietet. Allerdings ist diese Methode bei nassem Gras nicht empfehlenswert und setzt wöchentliches Mähen voraus.

Im Gegensatz zum Rasenmähertrecker mit Mulchfunktion, ermöglichen es Rasenmähertrecker mit Heck- als auch Seitenauswurf nasses Gras zu mähen.

Motor

Der Motorleistung ist neben der komfortablen Sitzposition der größte Vorteil eines Rasenmähertreckers im Vergleich zu einem herkömmlichen Rasenmäher, den du gewöhnlich schieben musst.

Unterschiede in der Motorleistung machen sich bei unebenen Flächen, z.B. mit einem Hang, bemerkbar.

So kann der Benzin-Motor eines Rasentraktors mit einer höheren Leistungsfähigkeit ab circa 11 bis 17 PS mit einem 2-Zylinder Motor diese Hindernisse deutlich besser und schneller bewältigen. Für kleinere, ebene Rasenflächen ist ein Aufsitzmäher mit einem 1-Zylinder-Benzin-Motor ab 3 PS ausreichend.

Neben den noch weit verbreiteten Benzin-Motoren sind mittlerweile auch Elektromotoren auf dem Markt. Die Leistungsfähigkeit ist begrenzt, jedoch punktet diese Variante mit einem etwas geringeren Geräuschpegel und der Vermeidung der Abgabe von schädlichen Abgasen in die Umwelt.

Die Leistung des Motors hängt ebenfalls von der Auswahl des Antriebs und Getriebes ab. Ein Rasenmähertrecker mit einem Hinterradantrieb ist für ebene Rasenflächen ausreichend. Bei steilen Hängen und Unebenheiten ist ein Allrad-Antrieb von Vorteil. In Bezug auf das Getriebe ist in der Regel eine dieser drei Getriebearten in deinem Rasenmähertrecker verbaut:

  1. Transmatic-Getriebe: Dieses Schaltgetriebe ermöglicht es verschiedene Geschwindigkeiten durch das Bedienen eines Hebels am Armaturenbrett während der Fahrt einzustellen. Durch das Treten des Pedals bremst der Trecker.
  2. Hydrostat-Getriebe: Die gewünschte Geschwindigkeit sowie Vorwärts- und Rückwärtsgang werden durch das Treten eines Pedals stufenlos geregelt.
  3. Automatik-Getriebe: Bei dieser Ausführung entfallen Schalten und Kuppeln komplett. Die Geschwindigkeit wird durch das Betätigen des Gaspedals und Bremspedals geregelt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Rasenmähertrecker kaufst

Nachfolgend haben wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Rasenmähertrecker herausgesucht und beantwortet. Mit den Informationen aus dem Ratgeber wirst du die essenziellen Anhaltspunkte kennen, die du für deine Kaufentscheidung benötigst.

Was ist das Besondere an einem Rasenmähertrecker und welche Vorteile bietet er?

Rasenmähertrecker erleichtern einen großen Teil der oft lästigen Gartenarbeit deutlich schneller und kraftsparender. Die komfortable Sitzposition auf deinem Aufsitzmäher lässt das anstrengende Anschieben eines herkömmlichen Rasenmähers in Vergessenheit geraten.

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Durch die komfortable Sitzposition und der höheren Motorleistung lässt sich deine Gartenarbeit schneller und qualitativ hochwertig erledigen. (Bildquelle: Photo Mix / Pixabay)

Eine zu mähende Rasenfläche von etwa 1000 Quadratmetern, was mit einem Schiebemäher zu einer Tagesaufgabe wird, ist mit dem motorisierten Gefährt mit einer Schnittbreite von circa 1 Meter in circa 20 Minuten erledigt.

Noch größere Flächen von bis zu 4000 Quadratmeter sind mit deinem Rasentraktor mit einer Tankfüllung, auch aufgrund der deutlich größeren Schnittbreite von bis zu 130 cm, kein Problem. Speziell bei unebenen Flächen und steile Hängen ist die Motorleistung deines Rasenmähertreckers ein großer Vorteil und macht meistens sogar Spaß.

Welche Arten von Rasenmähertreckern gibt es?

Auch wenn sich viele Produktbeschreibungen überschneiden wird bei den Rasenmähertreckern generell zwischen zwei Arten unterschieden: Aufsitzmäher und Rasentraktor. Die Motorleistung und die Praktikabilität sind in diesem Fall entscheidend für die Unterscheidung. Wir stellen dir die beiden Arten mit Vor- und Nachteilen genauer vor.

Rasentraktor

Der Rasentraktor ist die leistungsfähigste Variante des Rasenmähertreckers und ist daran zu erkennen, dass der Motor an der Front des Fahrzeugs verbaut ist, sodass du den Motor in deinem Blickfeld hast. Aufgrund der hohen Motorleistung ist diese Art für große Flächen mit vielen unebenen Flächen und steilen Hängen gut geeignet. Hilfreiche zusätzliche Funktionen, wie die Mulchfunktion, sind bei den meisten Rasentraktoren bereits verbaut.

Vorteile
  • Hohe Motorleistung
  • Für steile Hänge und unebene Flächen geeignet
  • Standardausführung verfügt über hilfreiche Zusatzfunktionen
  • Komfortabler Sitz
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Schwer zu verstauen
  • Schwerer zu manövrieren
  • Teurer

Aufsitzmäher

Der Aufsitzmäher ist oft kleiner als ein Rasentraktor und hat den Motor im Gegensatz zum Rasentraktor unter dem Sitz des Fahrers verbaut. Diese Variante punktet mit einer größeren Wendigkeit, wodurch das Manövrieren während der Fahrt einfacher ist. Für kleinere, ebene und verwinkelte Rasenflächen ist diese Art des Rasenmähertreckers ideal. Darüber hinaus sind das geringere Gewicht und die Größe vorteilhafter zum Verstauen nach der Arbeit.

Vorteile
  • Große Wendigkeit
  • Auch für verwinkelte Rasenflächen geeignet
  • Einfacher zu Verstauen
  • Günstiger
Nachteile
  • Geringere Motorleistung
  • Für steile Hänge nicht geeignet

Für wen sind Rasenmähertrecker geeignet?

Ob sich ein Rasenmähertrecker für dich lohnt, ist von der Größe deiner Rasenfläche abhängig. Darüber hinaus sollte diese nicht zu sehr bewachsen und frei von Wurzeln und Steinen sein, da man mit einem Rasenmäher in dieser Größenordnung nicht jede beliebige kleine, verwinkelte Ecke des Gartens erreicht.

Ein kleinerer Aufsitzmäher lohnt sich bereits ab einer Rasenfläche von circa 500 Quadratmetern, während sich ein leistungsstärkerer und größerer Rasentraktor ab circa 2000 Quadratmeter rentiert.

Großer Rasentraktor auf einem Feld.

Ein Rasentraktor mit einem entsprechend großen Fangkorb und einer hohen Motorleistung ermöglicht es auch extrem große Flächen über 8000 Quadratmeter effizient zu mähen. (Bildquelle: Franz W. / Pixabay)

Weiterhin solltest du immer deinen Stauraum in der Garage oder im Gartenhaus in deine Entscheidung miteinbeziehen, denn selbst ein kleiner Aufsitzmäher nimmt viel Platz in Anspruch. Nicht zu vergessen ist, dass ein Rasenmähertrecker mit dem entsprechenden Zubehör auch weitere Nutzungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Laub kehren oder Schnee schieben, anbietet.

Was kostet ein Rasenmähertrecker?

Wir möchten dir einen Überblick über die möglichen Kosten für deinen Rasenmähertrecker geben. Dabei vergleichen wir in der folgenden Übersichtstabelle die Preise der in diesem Beitrag angesprochenen Aufsitzmäher und Rasentraktoren mit deren Alternativen, dem herkömmlichen Schiebe-Rasenmäher, Mähroboter sowie dem Elektro-Rasenmähertrecker.

Bei jeder dieser Arten gibt es eine große Preisspanne, welche primär auf die verschiedenen Motorleistungen zurückzuführen ist.

Art des Rasenmähertreckers Kosten
Rasentraktor Circa 2000 bis 6000 Euro
Aufsitzmäher Circa 1000 bis 2000 Euro 
Schiebe-Rasenmäher Circa 50 bis 400 Euro
Mähroboter Circa 250 bis 2500 Euro
Elektro-Rasenmähertrecker Circa 4000 bis 9000 Euro 

Die hohen Preise eines Aufsitzmähers und die noch höheren des Rasentraktors im Vergleich zum Schiebe-Rasenmäher sind aufgrund der besseren Motorleistung angemessen und lohnen sich bei einer entsprechend großen Rasenfläche.

Weitere Funktionsmöglichkeiten und Tankvolumen sind ebenfalls ein preistreibender Faktor für die Rasenmähertrecker. Bei den Mährobotern ist die große Preisspanne auf große Qualitätsunterschiede in deren Funktionstüchtigkeit und Akkulaufzeit zurückzuführen.

Das noch geringe Angebot der elektrobetriebenen Rasenmähertrecker lässt dessen Preis vergleichsweise hoch ansteigen.

Wo kann ich einen Rasenmähertrecker kaufen?

Rasenmähertrecker sind mittlerweile neben dem Fachhandel auch in Baumärkten, im Gartentechnikhandel und in diversen Online-Shops erhältlich. Aufgrund der generell hohen Kosten sind Qualität und Langlebigkeit zwei sehr wichtige Attribute auf der Suche für deinen Rasenmähertrecker. Demnach empfehlen wir folgende Geschäfte und Online-Händler:

  • Hornbach
  • OBI
  • Amazon

Zusätzlich besteht die Möglichkeit einen Rasenmähertrecker deiner Wahl zu mieten. Die meisten Baumärkte, Gartentechniker und Fachhandel bieten diesen speziellen Service an.

Welche zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten bietet der Rasenmähertrecker und welches Zubehör benötige ich dafür?

Dein Rasenmähertrecker kann mit diversem Zubehör einige weitere Funktionen erfüllen, die speziell im Winter und Herbst sehr hilfreich sein können.

Dein Rasenmähertrecker kann als Multifunktionstool eingesetzt werden.

So kann dein Rasentraktor und auch Aufsitzmäher mit einem einfach zu montierenden Schneeschieber im schneereichen Winter und mit einem passenden Kehrmaschinenaufsatz im Herbst zum Laubkehren eingesetzt werden.

Dabei empfiehlt sich für optimalen Komfort das jeweilige Originalzubehör zu besorgen. Um deinen Rasenmähertrecker vor verschiedenen Witterungsbedingungen zu schützen, ist eine auf das Exemplar abgestimmte Abdeckplane hilfreich.

Scheinwerfer sind zum einen für die Nutzung im Straßenverkehr Vorschrift, zum anderen erleichtern sie die Arbeit in der Dämmerung oder im Dunkeln. Speziell in den Wintermonaten ist dieses Zubehör hilfreich. Manche Rasentraktoren haben Scheinwerfer bereits eingebaut, während sie bei anderen als Originalzubehör einfach zu montieren sind.

Weiterhin sind Anhänger in jeder Jahreszeit ein hilfreiches Zubehör zu deinem Rasenmähertrecker. Da die meisten Anhängerkupplungen standardisiert sind, ist in diesem Fall kein Originalzubehör nötig. Allerdings solltest du die vom Hersteller empfohlene Stützlast und Zuladung beachten. So steht dem Einsatz deines Treckers als Transportobjekt nichts mehr im Wege.

Sollte dein Rasenmähertrecker keine Mulchfunktion eingebaut haben, kannst du bei Bedarf ein entsprechendes Mulchkit anbringen. Für einen besonders glatten, fast englischen Rasen ist eine Rasenwalze erhältlich und an die meisten Exemplare einfach zu montieren.

Für das Schärfen der Schneidemesser oder die Reinigung ist zudem ein Heber zu empfehlen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Rasenmähertrecker mit Benzin?

Die offensichtlichste Alternative zu einem Rasenmähertrecker ist der herkömmliche Schiebe-Rasenmäher. Dieser eignet sich speziell für kleine Rasenflächen und ist wesentlich preisgünstiger.

Darüber hinaus kannst du neben dem noch sehr dominant verbreiteten benzinbetriebenen Rasentraktor mittlerweile auch einen Elektro-Rasenmähertrecker erhalten. Dieser hat auf der einen Seite eine deutlich geringere Motorleistung, aber ist auf der anderen Seite wesentlich umweltfreundlicher.

Mähroboter erledigen die Mäharbeit alleine nach einem Knopfdruck und sind daher mit keinem eigenen Zeit- und Kraftaufwand für dich verbunden. Sie sind im Vergleich zu Rasenmähertreckern in ihrer Schnittbreite ähnlich begrenzt wie Schiebe-Rasenmäher, aber können je nach angebotener Akkulaufzeit bis zu 3000 Quadratmeter Rasenfläche in einem Durchgang erledigen.

Diese außerordentlichen Features kommen allerdings auch zu einem vergleichsweise hohen Preis.

Welches Tankvolumen reicht für mich aus?

Die Größe des Tankvolumens bestimmt die Strecke, die du mit deinem benzinbetriebenen Rasenmähertrecker ohne Nachfüllen mähen kannst. Die Größe des Tankvolumens rangiert zwischen 1 und 7 Litern.

Hier ist es vorerst wichtig die angegeben Richtwerte der Motorleistung, Schnittbreite und Tankvolumen des jeweiligen Herstellers zu erfragen, wodurch sich die maximale Rasenfläche berechnen lässt.

Für eine erste Einschätzung ist ein grundlegender Richtwert von circa 1 Liter Tankvolumen für eine Rasenfläche von bis zu 1000 Quadratmetern zu beachten.

Bei den noch nicht weit verbreiteten Elektromotoren ist die Akkulaufzeit während des Mähbetriebs zu beachten. Diese entscheidenden Informationen sind beim jeweiligen Hersteller anzufragen bevor du dich entscheidest.

Welche Art von Pflege und Wartung ist nötig?

Dein Rasenmähertrecker ist eine Investition, die auf eine Nutzung über einen längeren Zeitraum ausgelegt ist. So sollte dein Objekt nach jeder Benutzung gereinigt und trocken gelagert werden. Nässe und Schmutz kann das Getriebe beschädigen.

Eine regelmäßige und gründliche Pflege ist entscheidend und nötig.

Schneidemesser und Fangkorb sollten nach jeder Benutzung mit Wasser und einer Bürste gereinigt und geleert werden. Es sollte jedoch niemals ein Hochdruckreiniger eingesetzt werden. Dabei ist es sehr wichtig sicherzustellen, dass der Motor ausgeschaltet ist und weitere Sicherheitshinweise des Herstellers beachtet werden. Sehr empfehlenswert ist hier die Nutzung eines Rasentraktor-Hebers.

Der Wartungsplan deines Rasenmähertreckers ist für jedes Exemplar unterschiedlich. Demnach solltest du unbedingt den Empfehlungen in der Bedienungsanleitung folgen. Diese geben dir Aufschluss darüber, in welchen Zeitabständen und speziellen Fällen ein Wechsel des Öls, der Zündkerze und des Luftfilters notwendig ist.

Solltest du deinen Rasenmähertrecker im Winter nicht benutzen, ist dieser an einer durchweg trockenen Stelle, bestenfalls mit einer Plane abgedeckt, zu lagern. Weiterhin ist es wichtig den Benzintank komplett zu entleeren sowie den Vergaser leer zu fahren. Andernfalls kann es zu Problemen beim Starten in der nächsten Sommersaison kommen.

Wie starte ich meinen Rasenmähertrecker?

Moderne Rasentraktoren und Aufsitzmäher sind in der Regel mit einer einfach zu bedienenden Elektrostart-Vorrichtung versehen. Vergleichbar mit dem Starten eines Autos drehst du entweder den Zündschlüssel im Zündschloss oder du drückst einen Startknopf.

Darf auch mein Kind meinen Rasenmähertrecker fahren?

Bei allen Rasenmähertreckern gilt eine Altersbeschränkung bis 15 Jahre. Zusätzlich ist ein Führerschein der Klasse L bei einem Motor mit Höchstgeschwindigkeiten über 6 km/h nötig.

Fazit

Dein Rasenmähertrecker bietet dir nicht nur eine enorme Zeit- und Energieersparnis bei deiner Gartenarbeit im Sommer, sondern ist auch zu anderen Jahreszeiten als Schneeschieber, Laubkehrmaschine oder Rasenwalze einsetzbar.

Beim Kauf kannst du dich letztlich zwischen einem Rasentraktor und Aufsitzmäher mit verschiedenen Motorleistungen, Schnittbreiten / Schnitthöhen und Mähsystemen entscheiden.

Damit sich deine hohe Investition in einen Rasenmähertrecker lohnt, solltest du bei deiner Kaufentscheidung deine Rasenfläche, deine individuellen Nutzungsmöglichkeiten und die Qualität des Objektes in Betracht ziehen.

Um mit deinem Rasenmähertrecker möglichst lange Spaß zu haben, solltest du ihn nach jeder Benutzung gründlich pflegen und die entsprechenden Wartungspläne einhalten. Nun steht der Gartenarbeit in Rekordzeit nichts mehr im Wege.

Bildquelle: Altamura / 123rf

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