Rasenmäher: Test & Empfehlungen (11/20)

Rasenmaeher
Zuletzt aktualisiert: 18. November 2020

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Rasenmäher agieren nicht nur als Wiesenkürzer, sondern sorgen außerdem für eine stetig wachsende und gesunde Graslandschaft. Von kleinen Mährobotern, über handgeführte Rasenmäher bis zu großen Aufsitzmähern ist für jede Gartenfläche gesorgt. Die verschiedenen Modelle mit Benzin, Elektro- oder Akkuantrieben erleichtern die Arbeit massiv, egal ob am Hang oder in der Ebene.

Um den richtigen Rasenmäher für dich und deinen grünen Teppich zu finden, wollen wir dir mit unserem Rasenmäher-Test 2020 unter die Arme greifen. Dafür haben wir wichtige Vor- und Nachteilen von handgeführten Rasenmähern, Mährobotern und Rasentraktoren aufgelistet, einen Ratgeber verfasst und wichtige Bewertungskriterien aufgestellt, um dir bei der richtigen Wahl zu helfen!

Das Wichtigste in Kürze

  • Rasenmäher sorgen für einen schönen Rasen. Viele von ihnen bringen zusätzlich noch eine Mulchfunktion mit, welche auch die Gesundheit und Optik noch einmal verbessert.
  • Bei Rasenmähern unterscheidet man grundsätzlich in die Typen: handgeführte Mäher, Mähroboter und Rasentraktoren.
  • Wer lange etwas von seinem Rasenmäher haben möchte und Wert auf eine gute Schnittqualität legt, sollte sich regelmäßig um die Reinigung und das Schärfen der Klinge kümmern.

Rasenmäher Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Elektro-Rasenmäher

Der Einhell Elektro-Rasenmäher GC-EM 1536 überzeugt mit seinem geringen Gewicht von zehn Kilogramm und einer großen Auffangbox mit einem Volumen von 38 Litern. Er eignet sich für Gärten bis 600 Quadratmetern.

Überzeugende Arbeit leistet der umweltfreundliche Rasenmäher besonders im Hinblick auf sein geringes Gewicht und leistungsstarken Carbon Power Motor. Wenn du lieber Kraftsparend deinen Garten mähst, ist dieses Modell ideal für dich.

Der beste Akku-Rasenmäher

Kabelloses Mähen ermöglicht der Akku-Rasenmäher GE-CM 36 von Einhell. Durch klappbare Einzelteile ist er platzsparend und gut verstaubar. Je nach Akkulaufzeit können bis 700 Quadratmeter Gartenfläche am Stück gemäht werden.

Der Rasenmäher benötigt kein Kabel und ermöglicht somit ein frei bewegliches Mähen. Besitzt du einen Garten mit Hindernissen oder willst nicht ständig auf Steckdosen angewiesen sein, ist dieser Akku-Rasenmäher die passende Wahl.

Der beste Benzin-Rasenmäher

Rasenmäher mit Benzinantrieb sind besonders leistungsstark im Vergleich zu anderen handgeführten Rasenmähern. Der Brast Benzin Rasenmäher 18170 RL ermöglicht es zu dem normalen Mähen auch zu Mulchen.

Selbst unwegsames oder hügeliges Gelände schaffst du mit diesem Modell. Wenn dein Garten also alles andere als gerade ist, dann ist das wohl eines der besten Modelle auf dem Markt.

Der beste Mähroboter

Der Gardena Sileno City Mähroboter mäht bis zu einer Fläche von 2000 Quadratmetern und das auch bei Niederschlag. Seine leise Arbeitsweise ermöglicht auch den Einsatz an Feiertagen und über die Mittagszeit. Mit einem Gewicht von rund sieben Kilogramm kann er gut getragen werden und lässt sich leicht verstauen.

Wenn du keine Lust auf Rasenmähen hast, dennoch viel Wert auf eine gepflegte Grünfläche legst, ist der Gardena Sileno City der passende Rasenmäher für dich. Er stört weder dich noch deine Nachbarn und sorgt dafür, dass dein Rasen jeden Tag gekürzt wird.

Der beste Allround-Aufsitzmäher

Der Brast Benzin Aufsitzmäher 61196 ESTART ist ein preislich günstiger und leistungsstarker Aufsitzmäher. Mit einer Schnittbreite von 61 cm und einem Boxvolumen von 150 Liter kann er große Flächen direkt am Stück mähen.

Solltest du einen großen Garten besitzen und stark bewachsene Flächen, ist der Brast Benzin Aufsitzmäher ideal für dich und deinen grünen Teppich.

Kauf- und Bewertungskriterien für Rasenmäher

Die folgenden Kriterien sollen dir dabei helfen, den passenden Rasenmäher für deine Wiese zu finden:

Im Folgenden gehen wir genauer auf diese ein.

Rasenfläche

Die Fläche des eignen Gartens spielt bei der Auswahl des Rasenmähers eine entscheidende Rolle. Während sich ein Elektromäher gut für kleinere Gärten, wie Vorgärten eignet, passt ein Aufsitzmäher eher zu großen Gartenfläche.

Im Folgenden soll dir eine kleine Übersicht dabei helfen, den richtigen Rasenmäher-Typ für deine Grünfläche zu finden.

Grünflächen bis…

  • 250 Quadratmeter: Elektromäher und Akkumäher
  • 500 Quadratmeter: Benzinmäher oder leistungsstarke Elektro- und Akkumäher
  • 1.000 Quadratmeter: Aufsitzmäher oder kraftvolle Benzinmäher
  • 2.000 Quadratmeter: Aufsitzmäher

Für kleine Flächen eignet sich grundlegend ein Akku- oder Elektromäher besser. Umso größer dein Garten ist, umso eher solltest du mit leistungsstarken Geräten mähen. Mähroboter hingegen sind vielfältig einsetzbar.

Egal ob dein Garten 50 oder 1000 Quadratmeter groß ist, ein Mähroboter schafft beides. Aber auch Flächen bis 5000 Quadratmeter sind für die kleinen Helfer kein Problem.

Schnittbreite / -höhe

Die Schnittbreite eines Rasenmähers ist immer in Abhängigkeit zur große der Rasenfläche zu sehen. Kaufst du einen Rasenmäher dessen Schnittbreite zu klein ist, dann dauert das Kürzen deines Rasens gleich doppelt so lange.

Rasenmäher mit einer unpassenden Schnittbreite für den Garten führen schnell zu Frust und Unlust.

Fläche in qm empfohlene Schnittbreite in cm Rasenmäher-Typ
50 30 Mähroboter, Elektro- sowie Akkumäher
250 32 bis 34 Mähroboter, Elektro- und Akkumäher
500 36 bis 44 Mähroboter, Benzinmäher
1000 50 bis 60 Mähroboter, Benzin- und Aufsitzmäher
2000 ab 76 Aufsitzmäher

Kleinere Schnittbreiten eignen sich gut für verwinkelte Gärten, weil sie wendiger und leichter zu handeln sind. Außerdem kosten sie tendenziell weniger.

Kürze beim Rasenmähen nie mehr als 66 Prozent der Ursprungslänge.

Aufsitzmäher mit einer Schnittbreite von bis zu einem Meter passen zu Rasenflächen wie in Parkanlagen.

Wenn du vorhast deinen Rasen zu kürzen, dann solltest du die „Ein-Drittel-Regel” kennen. Je nach Rasensorte empfiehlt es sich maximal bis auf zwei Zentimeter runter zu kürzen und nicht länger als fünf cm.

Antriebsart

Bei der Antriebsart wird zwischen Benzin und Strom unterschieden. Wobei Rasenmäher, welche mittels Strom angetrieben werden entweder über ein Kabel oder durch einen Akku mit Strom versorgt werden.

Elektro-Rasenmäher eignen sich gut für kleinere Flächen. Durch die Stromversorgung über ein Kabel ist es von Nöten, dass immer eine Steckdose in Reichweite ist. Strombetriebenen Geräten stoßen bei zu hohem Gras schnell an ihre Grenzen.

Benzin betriebene Rasenmäher eignen sich für größere Rasenflächen, da sie nicht durch Kabellänge oder Akkulaufzeit eingeschränkt werden. Aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit können Benzinmäher Problems zu hohes Gras mähen. Allerdings sind sie schwerer als die emissionsarmen Modelle und lassen sich dadurch schwerer führen.

Radantrieb

Handgeführte Rasenmäher erweisen sich keineswegs als Leichtgewichte. Deshalb gestaltet sich das Mähen oft als kraftaufwendige Angelegenheit. Besonders benzinbetriebene Rasenmäher sind schwerer und unhandlicher.

Rasenmäher mit Radantrieb sparen dir viel Kraft. Sie sind in der Regel aber auch schwerer und teurer.

Radantriebe erweisen sich als hilfreich bei großen Gärten und Hanglagen. Deshalb solltest du dir vorher gut überlegen, ob du stark genug bist. Mähe erst deinen Rasen, wenn er trocken ist. Aufgrund des hohen Gewichtes zerstören Rasenmäher mit Radantrieb oftmals die Grasnarbe.

Boxvolumen

Mit der Größe des Fangkorbes ergibt sich, wie oft du diesen während des Mähens entleeren musst. Ein größeres Volumen der Box führt also dazu, dass du das Mähen seltener unterbrechen muss.

Dies hat den Vorteil, dass es Zeit spart und das Rasenmähen insgesamt schneller geht.

Allerdings ist das Volumen meist an die Größe, genauer an die Schnittbreite, des Mähers gekoppelt. Möchtest du also nur selten Pausieren, um den Korb zu entleeren, sollte eher zu einem größeren Modell greifen.

Gewicht

Beim Gewicht des Rasenmähers solltest du dir überlegen, wo du deinen Rasenmäher lagern möchtest. Wenn dieser ebenerdig in eine Garage oder einen Schuppen geschoben werden kann, spielt das Gewicht keine allzu große Rolle.

Musst du den Rasenmäher allerdings jedes Mal aus oder in einen Keller tragen, kann es durchaus sinnvoll sein sich nach einem relativ leichten Modell umzusehen.

Auch beim Mähen am Hang kann ein hohes Gewicht hinderlich sein. Allerdings haben schwere und leistungsstarke Mäher hier oft einen Radantrieb.
Grundsätzlich gilt, je leistungsstärker und größer der Rasenmäher, desto schwerer ist er auch.

Aus diesem Grund gibt es sehr leichte Elektro-Modelle mit einem Gewicht von teilweise unter zehn Kilogramm, wohingegen leistungsstarke und große Benzinmodelle auch über 40 Kilogramm wiegen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Rasenmäher ausführlich beantwortet

Im nachfolgenden Ratgeber wollen wir dir alle wichtigen Fragen rund um das Thema Rasenmäher beantworten. Sobald du den Ratgeber durchgelesen hast, bist du umfangreich informiert.

Was kostet ein Rasenmäher?

Die Preisspanne eines Rasenmähers ist so vielfältig wie ihre Auswahl an Modellen. Während du einen handgeführten Rasenmäher bereits ab 50 Euro bekommst, musst du für einen Aufsitzmäher zusätzlich 950 Euro draufpacken.

Zusätzlich zu den Verkaufspreisen im Handel zeigen wir dir die durchschnittlichen Preise für ein gebrauchtes Modell. Halte dir immer vor Augen, dass die Lebensdauer eines Rasenmähers bis zu 1000 Stunden beträgt. Die hohen Preise sind also nicht unbegründet.

Typ Neupreis Preis gebraucht
Elektro-Rasenmäher Mit einem Neupreis ab 50 Euro erweisen sich als wahre Schnäppchen unter den Rasenmähern. Bereits ab fünf Euro erhältst du gebrauchte Modelle. Mit ein bisschen Glück bekommst du sie sogar kostenlos.
Akku-Rasenmäher Ab 70 bekommst du einen neuen Akkumäher im Handel. Gebraucht findest du sie ab 15 Euro.
Benzin-Rasenmäher Sie sind die teuersten der handgeführten Rasenmäher. Ab 150 Euro kannst du dir einen benzinbetriebenen Wiesenkürzer zulegen. Die gebrauchten Modelle erhältst du bereits ab 20 Euro.

Der Grund für die Preisdifferenz zwischen Akku- und Benzin-Rasenmähern liegt in der höheren Leistungsfähigkeiten letzterem sowie einer besseren Ausdauer am Hang und Gefälle.

Wo kann ich einen Rasenmäher kaufen?

Wer einen Rasenmäher kaufen will, der geht dafür meist in den Baumarkt seines Vertrauens oder wirft einen Blick in die Welt des Onlinehandels. Jedoch auch in Supermärkten, Gartencentern, bei privaten Anbietern oder im Fachhandel stehen die Mäher zum Verkauf.

Im folgenden Listen wir dir Händler auf, die Rasenmäher zum Verkauf anbieten:

  • obi.de
  • motorland.de
  • amazon.de
  • hornbach.de
  • ebay.de

Was ist ein Mulcher?

Beim Mulchen handelt es sich um einen Prozess, der dem des konventionellen Mähens sehr ähnlich ist. Allerdings wird hierbei das geschnittene Gras nicht in einem Fangkorb aufgesammelt, sondern landet fein gehäckselt wieder auf der Rasenfläche.

Hier dient dieses dann als natürlicher Dünger. Rein vom Ablauf gibt es als keinen Unterschied zwischen Mähen und Mulchen.

Rasenmäher

Ein gemähter Rasen ist nicht nur schön anzuschauen, sondern fördert auch die Grasdichte. Das kann ein neuer sowie ein gebrauchter Rasenmäher. (Bildquelle: Max Goncharov / unsplash)

Grundsätzlich verfügen viele Rasenmäher über eine Mulchfunktion. Dabei wird der Fangkorb entfernt und die Öffnung mittels einer Klappe verschlossen.

Es gibt aber auch spezielle Mulchmäher, die gar keinen Korb haben. Mit diesen ist also kein konventionelles Mähen möglich, sondern lediglich das Mulchen.

Welche Arten von Rasenmähern gibt es und welche ist die richtige für mich?

Wenn du dir einen Rasenmäher zulegen möchtest, gibt es drei Alternativen zwischen denen du dich entscheiden kannst:
Art Vorteile Nachteile
Handgeführter Rasenmäher leichte Bedienung, für hohes Gras und Hanglagen geeignet, Benzin-, Elektro- und Akkuantrieb, Extra Mulchfunktion, wendig  hohe Lautstärke, kraftaufwendig, benötigen großen Stauraum
Mähroboter pflegeleicht, mähen eigenständig, platzsparrend, geringe Lautstärke, stärken die Grasdichte durch tägliches mähen nicht für hohes Gras, ungerade Flächen und Steigungen geeignet 
Aufsitzmäher schaffen viel Fläche in wenig Zeit, kraftsparrend, geeignet für hohes Gras, vielfach einsetzbar, zum Beispiel als Schneeschieber benötigen viel Stauraum, hohe Lautstärke, verbrauchen viel Kraftstoff

Wenn du mehr über die drei Rasenmäher-Typen erfahren möchtest, dann sie dir die nachfolgenden Inhalte an:

Handgeführter Rasenmäher

Handgeführter Rasenmäher

Der Klassiker unter den Rasenmäher-Typen ist bis heute der handgeführte Mäher. Nicht nur die vergleichsweise preiswerte Anschaffung spricht für diese Modelle, sondern auch ihre Auswahl an Antrieben. Damit bedient der handgeführte Rasenmäher eine große Palette an Anforderungen.

Von kleinen Elektro-Rasenmähern für den Vorgarten bis zu großen Benzin-Rasenmähern mit Radantrieb für Gärten über 1000 Quadratmetern ist alles vertreten. Du kannst selber aussuchen, ob du lieber einen Rasenmäher mit Mulchfunktion möchtest oder nicht. Diese Möglichkeit hast du bei den Mährobotern oder Aufsitzmäher nicht.

Vorteile
  • leichte Bedienung
  • für hohes Gras und Hanglagen geeignet
  • Benzin-, Elektro- und Akkuantrieb
  • Extra Mulchfunktion
  • wendig
Nachteile
  • hohe Lautstärke
  • kraftaufwendig
  • benötigen großen Stauraum

Im Gegensatz zu anderen Modellen eignet sich ein handgeführter Rasenmäher für Hanglagen. Besonders Benzinbetriebene Rasenmäher sind sehr leistungsstark, um auch in unwegsamem Gelände zu funktionieren. Gebraucht bekommst du einen handgeführten Rasenmäher bereits ab fünf Euro und sparst damit Geld.

Du benötigst kein Fachpersonal, um deinen Mäher einzustellen, wie bei Mährobotern. Handgfeührte Rasenmäher sind weitaus vielfältiger und günstiger als andere Modelle. Sie besitzen außerdem den Vorteil, dass sie nahezu von jedem ohne großartige Vorkenntnisse bedient werden können.

Mähroboter

Mähroboter

Wer keine Lust auf Rasenmäher hat aber trotzdem Wert auf einen gepflegten Rasen legt, der schafft sich heutzutage einen Mähroboter an. Besonders für Wohnungen mit einem kleinen Garten eignen sich Mähroboter gut. Im Gegensatz zu handgeführten Mähern oder Rasentraktoren ist ein Mähroboter platzsparend.

Durch sein kaum hörbares Arbeiten kannst du ihn zu jeder Tageszeit einsetzen. Andere Rasenmähermodelle können aufgrund ihrer Lautstärke nur zu bestimmten Zeiten genutzt werden.

Vorteile
  • pflegeleicht
  • mähen eigenständig
  • platzsparrend
  • geringe Lautstärke
  • stärken die Grasdichte durch tägliches mähen
Nachteile
  • nicht für hohes Gras, ungerade Flächen und Steigungen geeignet

Durch das tägliche Schneiden der Mähroboter erhöht sich die Grasdichte und verhindert das unkontrollierte Wachsen von Unkraut. Mähroboter erweisen sich außerdem als besonders pflegeleicht. Bis auf das Mähmesser schärfen und den Akku aller paar Jahre austauschen benötigt der Roboter keine weiteren Wartungsarbeiten.

Das geringe Gewicht beschädigt den Rasen nicht und ist somit gut für Rollrasen geeignet. Außerdem begünstigt seine Größe das Mähen an schwierigen Stellen, wie unter Büschen oder in engen Passagen. Mähroboter nehmen dir viel Arbeit ab und sind zeitsparend. Somit kannst du die gewonnene Zeit für andere Dinge nutzen.

Aufsitzmäher

Aufsitzmäher

Besonders in den Sommermonaten will ein Rasen einmal die Woche gemäht werden. Ohne viel körperlichen Aufwand geschieht das Mähen mit einem Aufsitzmäher. Hierbei sitzt du auf deinem Gefährt und steuerst es über Lenkrad, Pedale und Hebel.

Im Gegensatz zu den anderen Rasenmäher-Typen musst du dir bei Aufsitzmähern keine Gedanken über zu hohes Gras machen. Sie erweisen sich als äußerst robust und kommen auch mit starkem Graswuchs gut klar.

Vorteile
  • schaffen viel Fläche in wenig Zeit
  • kraftsparend
  • geeignet für hohes Gras
  • Vielfach einsetzbar, zum Beispiel als Schneeschieber
Nachteile
  • benötigen viel Stauraum
  • hohe Lautstärke
  • verbrauchen viel Kraftstoff

Mit einem Aufsitzmäher schaffst du es durchschnittlich mehr Fläche auf einmal zu mähen als mit einem handgeführten Rasenmäher. Die weiten Schnittbreiten beschleunigen den Mähvorgang. Vorteilhaft erweist sich zudem der große Auffangkorb. Du musst nicht ständig Pausen einlegen, um diesen zu leeren.

Aufsitzmäher lassen sich nicht nur zum Rasenmähen verwenden, sondern können mit zusätzlichem Material  als Schneeschieber benutzt werden.  Aufsitzmäher sind daher vielfältig einsetzbar und erleichtern dir die Arbeit maßgeblich.

Wann brauche ich einen Rasenmäher mit Mulchfunktion?

Will man seinen Rasen zusätzlich zum klassischen Mähen auch Mulchen, sollte man beim Kauf darauf achten, dass der Mäher eine Mulchfunktion hat.

Vorteile des Mulchens:

  • Es muss sich nicht um die Entsorgung oder Kompostierung des abgeschnittenen Grases gekümmert werden, dies spart vor allem Zeit, da bei großen Rasenflächen auch der Fangsack nicht immer wieder entleert werden muss.
  • Die abgeschnittenen Gräser enthalten viele Nährstoffe, weshalb weniger Dünger zu verwenden ist.
  • Unkraut hat es schwerer durch das Mulch zu spriesen, somit stehen dem Rasen mehr Nährstoffe zur Verfügung, die sonst oft von Unkraut entzogen werden.
  • Die Schicht auf dem Boden führt dazu, dass der Boden nicht so schnell austrocknet, somit kann Wasser gespart werden.

Zu beachten ist, dass aufgrund der besseren Nährstoffversorgung ein gemulchter Rasen meist schneller wächst. Somit muss dieser öfter geschnitten werden.

Rasenmäher

Ein Rasenmäher mit Mulchfunktion ersetzt oftmals das Düngen. Damit ist es nicht nur günstiger sondern auch umweltfreundlicher. (Bildquelle: Pixabay/ pexels)

Auch das Mulchen bei Nässe ist nicht sinnvoll, da das Gras sonst zu verklumpen droht. Zudem sind Mäher mit Mulchfunktion oft etwas teurer als solche ohne diese Zusatzfunktion.

Wie pflege ich meinen Rasenmäher richtig?

Wenn du lange etwas von deinem Rasenmäher haben willst, dann solltest du nicht nur gut mit ihm umgehen, sondern ihn auch regelmäßig pflegen. Wie das genau geht und was du dabei unbedingt beachten solltest, das erklären wir dir im Folgenden.

Die richtige Pflege für deinen Mäher ist das A und O. Dabei müssen es nicht immer aufwendige Reinigungsaktionen sein. Bereits das Entfernen von Grasresten oder Dreck sorgt für eine bessere Schnittqualität und anhaltende Leistungsfähigkeit. Auch die Reinigung der Auffangbox sollte in regelmäßigen Abständen erfolgen.

Bei abfallender Mähleistung, erhöhtem Energieverbrauch oder unsauberem Schnittbild solltest du zeitnah handeln und deinen Rasenmäher reinigen. Für alle Bestandteile gilt: ist der Zustand nicht mehr tragbar, solltest du das betroffene Bauteil auswechseln.

So reinigst du deinen Rasenmäher:

  • Rasenmäher nach Arbeit kippen und auskühlen lassen
  • Mähgehäuse entfernen und Schmutz mit einer Bürste entfernen
  • regelmäßiges Fetten der Lager und Gelenke
  • alljährliche Kontrolle der Messer, wenn nötig nachschärfen für eine konstante Schnittleistung
  • bei Rasenmähern mit Luftgefüllten Reifen empfiehlt sich eine halbjährliche Kontrolle des Luftdrucks und der Riemenspannung am Motor
  • Überprüfung auf Roststellen
  • trocken lagern

Für benzinbetriebene Rasenmäher gilt zusätzlich:

  • jährlich die Zündkerzen kontrollieren und mit einer Stahlbürste reinigen
  • in geraumen Abständen den Ölstand und Ölfarbe kontrollieren, bei schwarzer Färbung solltest du es wechseln
  • Luftfilter reinigen
  • Fangbox mit Wasser reinigen und von Grasresten befreien

Wie oft du deinen Rasenmäher im Endeffekt reinigst, ist dir überlassen. Grundsätzlich solltest du ihn aber mindestens einmal im Monat säubern. Bedenke zudem, dass nasses Gras an deinem Gerät kleben bleibt und eine feste Kruste bildet. Lieber einmal mehr reinigen als einmal zu wenig!

Wer muss den Rasenmäher bezahlen, Mieter oder Vermieter?

Grundsätzlich gilt, wenn bei der Miete eines Hauses oder einer Wohnung eine Gartenfläche mit inbegriffen ist, muss der Mieter Gerätschaften, die für deren Pflege notwendig sind selber beschaffen.

Dazu gehört auch ein Rasenmäher, um den Rasen gut in Schuss zu halten. Es ist möglich, dass der Vermieter einen Mäher stellt, verpflichtet ist er dazu allerdings nicht.

Wie muss ich meinen Rasenmäher im Winter lagern?

Egal ob dein Rasenmäher benzin- oder strombetrieben ist, wenn du deinen Rasenmäher weiterhin benutzen willst, dann solltest du ihn über den Winter trocken verstauen. Es empfiehlt sich als Aufbewahrungsort eine Garage, ein Keller oder ein Schuppen.

Bevor du deinen Rasenmäher dem Winterschlaf überlässt, solltest du ihn jedoch gründlich reinigen. Das gilt für Elektro-, Akku- und Benzin-Rasenmäher. Allgemein bedeutet das: Gras- und Schmutzreste gründlich entfernen sowie Mähmesser kontrollieren.

Bei Akku-Rasenmähern musst du darauf achten, den Akku rauszunehmen und ihn an einem warmen, trockenen Ort zu lagern. Die optimale Temperatur für den Akku liegt zwischen 10 und 15 Grad Celsius. Zudem solltest du den Ladestand überprüfen. Liegt dieser unter 50 Prozent kann es zu einer Tiefentladung kommen und den Akku dauerhaft schädigen.

Bist du im Besitz eines benzinbetriebenen Rasenmähers empfiehlt es sich den Tank komplett zu entleeren. Über die kalten Wintermonate kann das restliche Benzin seine Zündfähigkeit verlieren. Das führt zu Startschwierigkeiten und im schlimmsten Fall zu Motorversagen.

Wann eignet sich ein Benzinrasenmäher?

Wenn du dir einen neuen Rasenmäher zulegst, solltest du dich vorher genau informieren, welches Modell mit welchem Antrieb zu dir und deinem Garten passt. Um dir dabei zu helfen findest du nachfolgend eine Tabelle zu den Vor- und Nachteilen eines benzinbetriebenen Rasenmähers.

Vorteile
  • leistungsstark
  • eignet sich gut für große Rasenflächen ab 500 Quadratmetern
  • Radantrieb
  • großer Auffangkorb
  • eignen sich für hohes Gras
Nachteile
  • benötigen viel Stauraum
  • hohe Lautstärke
  • verbrauchen viel Kraftstoff
  • umweltschädlich

Grundsätzlich eignet sich ein Benzin-Rasenmäher für große Flächen und Hanglagen. Sie sind robuster und können auch bei Nässe eingesetzt werden.

Wann eignet sich ein Elektro- bzw. Akkurasenmäher?

Im Gegensatz zu den benzinbetrieben Mähern eignen sich Elektro- und Akku-Rasenmäher für kleinere Gärten oder Grundstücke bis 500 Quadratmetern.

Vorteile
  • leistungsstark
  • niedrige Lautstärke
  • geringes Gewicht
  • pflegeleicht
  • preiswerte Anschaffung
  • umweltfreundlich
Nachteile
  • zum Teil eingeschränkt durch Stromkabel
  •  nur bis zu einer bestimmten Grashöhe mähbar

Der Elektro- und Akku-Rasenmäher ist sehr leistungsstark, aber durch das Stromkabel teils eingeschränkt.

Wie mähe ich meinen Rollrasen ?

Rollrasen ist eine tolle Sache, aber nur, wenn du ihn richtig pflegst. Dazu gehört neben ausreichender Bewässerung auch das Mähen des grünen Teppichs. Bevor du mit dem Kürzen des Rasen beginnst, stelle sicher, dass er gut angewachsen ist.

In den meisten Fällen ist das nach einer Woche geschehen. Mähe dein neues Grün nicht bei Nässe, sonst hinterlassen die Reifen abdrücke und zerstören Stücke deines Rollrasens.

Wir haben dir ein paar hilfreiche Tipps aufgelistet, wie du deinen Rollrasen auch langfristig schön hälst:

  • mähe nicht bei hoher Sonneneinstrahlung, sonst kann es passieren, dass dein frischgemähter Rollrasen vertrocknet
  • vor dem Rasenmähen nicht die Fläche betreten, sonst erhältst du ein unsauberes Schnittbild
  • nicht bei Nässe mähen, sonst hinterlassen die Reifen spuren und zerstören deinen Rollrasen
  • stelle vor jedem Mähgang sicher, dass dein Mähmesser scharf ist, sonst kann es im schlimmsten Fall passieren, dass ganze Graspartien am Messer hängen bleiben und rausgerissen werden

Mit welchen Rasenmäher-Typ du deinen Rollrasen kürzt ist dir überlassen. Sowohl handgeführte Rasenmäher wie auch Mähroboter eignen sich. Es empfiehlt sich bei handgeführten Rasenmähern eine Auffangbox für das Gras um Fäulnisbildung zu vermeiden.

Bildquelle: Chaonan / 123rf

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