Mähroboter: Test & Empfehlungen (11/20)

Maehroboter
Zuletzt aktualisiert: 18. November 2020

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Mähroboter helfen dabei, Zeit und Nerven bei der Gartenarbeit zu sparen. Sie übernehmen das Rasenmähen und kommen dabei vollkommen ohne menschliche Hilfe aus. Durch einen Mähroboter ist der Rasen stets gepflegt und wird durch das Schnittgut optisch und qualitativ aufgewertet. Die Nachfrage nach den kleinen Gartenhelfern wird immer höher.

Modernere Geräte lassen sich sogar bequem per App von überall aus steuern und überwachen. Im großen Mähroboter Test 2020 haben wir verschiedene Modelle miteinander verglichen. Wir wollen dir anhand von mehreren Kaufkriterien verschiedene Vor- und Nachteile aufzeigen, damit du den perfekten Rasenroboter für dich findest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mähroboter mähen autonom deinen Rasen. Sie verfügen über einen Akku und laden diesen selbstständig auf, wenn er leer wird. Je nach Größe und Beschaffenheit deines Gartens kannst du das richtige Modell für dich wählen.
  • Es gibt Rasenroboter mit und ohne Begrenzungskabel. Automatische Rasenmäher ohne Begrenzungskabel orientieren sich mithilfe von Rasensensoren. Sie eignen sich gut für kleinere Gärten ohne Hindernisse.
  • Das Verletzungsrisiko wird durch unterschiedliche Sensoren gering gehalten. Der Rasenroboter stoppt die Aktivität, wenn er angehoben wird. Kinder und Tiere sollten sich nicht in der Nähe des Mähroboters aufhalten.

Mähroboter Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Mähroboter mit Begrenzungskabel

Die Klassiker unter den Rasenrobotern sind die Modelle mit Begrenzungskabel. Der Mähroboter Sileno City von Gardena ist für mittelgroße Rasenflächen von bis zu 500 Quadratmetern ausgelegt. Er ist mit einem Gewicht von 7 Kilogramm ein echtes Leichtgewicht.

Die maximale Steigung liegt bei 25 Prozent. Mit einer Geräuschentwicklung von maximal 58 Dezibel ist der Rasenroboter sehr leise. Zudem verfügt er über wichtige Sicherheitssensoren. Falls du einen mittelgroßen Garten mit eher geringen Steigungen hast, ist dieses Modell perfekt für dich.

Der beste Mähroboter ohne Begrenzungskabel

Der selbstfahrende Ambrogio L60 Deluxe Rasenmäher benötigt kein Begrenzungskabel und ist sofort betriebsbereit. Das aufwändige Verlegen des Kabels entfällt. Mit 8,3 Kilogramm ist er leicht zu transportieren. Zudem liegt die maximale Geräuschentwicklung bei 65 Dezibel.

Der Mähroboter ist für eine Rasenfläche von bis zu 200 Quadratmetern ausgelegt. Die maximal empfohlene Steigung liegt bei 40 Prozent. Solltest du also einen kleinen Garten ohne viele Hindernisse haben, ist dieses Modell mit eines der besten auf dem Markt.

Der beste Allround-Mähroboter

Das Gardena smart Sileno Set ist ein echtes Allround-Talent. Durch das Gardena smart System lassen sich deine Gardena Geräte verbinden und per App steuern. Der Sileno Rasenmähroboter kann seine Arbeit auf einer Fläche von bis zu 1.000 Quadratmetern verrichten. Er bezwingt eine Steigung von bis zu 35 Prozent und ist mit einem maximalen Schallpegel von 60 Dezibel sehr leise.

Kollisions-, Hebe- und Kippsensoren reduzieren die Verletzungsgefahr. Dieses Modell ist für dich das Richtige, wenn du einen großen Garten hast und einen sehr leisen Mähroboter suchst. Solltest du bereits mehrere Gardena Geräte besitzen, kannst du sie mithilfe des Sets verbinden.

Kauf- und Bewertungskriterien für Mähroboter

Nachfolgend werden wir dir einige Informationen geben, um dir die Suche nach dem richtigen Rasenroboter zu erleichtern.

Anhand folgender Kriterien kannst du automatische Rasenmäher miteinander vergleichen:

Im folgenden Teil werden wir genauer auf die eben genannten Kriterien eingehen, um dir einen Überblick zu verschaffen, worauf du bei den einzelnen Aspekten achten solltest.

Maximale Flächenleistung

Zunächst kommt es darauf an, wie groß dein Garten ist. Zudem kommt es auf mögliche Steigungen, Gefälle und die Beschaffenheit und Höhe des Rasens an.

Manche Hersteller geben die maximale Flächenleistung ihres Mähroboters zu hoch an.

Günstigere Modelle decken eine Rasenfläche ab 200 Quadratmetern ab. Bei teureren Modellen kann die maximale Flächenleistung bis 1.000 Quadratmeter und hinaus gehen. Dazwischen befinden sich mehrere Abstufungen.

Sollte dein Rasenroboter nicht für die Größe deines Gartens ausgelegt sein, wird er sehr lange zum Mähen benötigen. Zudem erhöht das den Verschleiß des selbstfahrenden Rasenmähers und die Mäh-Qualität nimmt ab. Für optimale Leistung sollte die maximal angegebene Rasenfläche nicht überschritten werden.

Maximale Steigung

Wie bereits erwähnt, hat die Beschaffenheit deines Gartens einen hohen Einfluss auf deinen idealen Rasenroboter. Hierzu zählen Steigungen und Gefälle. Vor dem Kauf solltest du die höchste Steigung in deinem Garten messen. Dann kannst du den passenden Mähroboter wählen.

Auch hier gilt: Der Hersteller gibt einen Maximalwert an. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte dieser nicht überschritten werden.

Einige Modelle können eine maximale Steigung von bis zu 40 Prozent bezwingen. Falls dein Garten viele Steigungen hat, wird dein Rasenroboter mehr Zeit und Energie benötigen, als auf ebenen Flächen.

Behalte im Hinterkopf, dass die Steigung an den Rändern deiner Rasenfläche wesentlich geringer sein muss. Dein Mähroboter muss rechtzeitig bremsen und wenden können. Das ist oft nur bei einer wesentlich geringeren Steigung möglich.

Maximale Geräuschentwicklung

Rasenroboter kommen wesentlich öfter zum Einsatz als herkömmliche Rasenmäher. Deshalb ist es von Vorteil, wenn dein Mähroboter leise arbeitet. Die maximale Geräuschentwicklung wird ebenfalls vom Hersteller angeben, also kannst du beim Kauf darauf achten.

Der Mensch empfindet Geräusche von bis zu circa 65 Dezibel als normal. Die durchschnittliche Lautstärke eines selbstfahrenden Rasenmähers liegt zwischen 60 und 65 Dezibel. Somit ist die maximale Geräuschentwicklung eines Rasenroboters eher gering.

Solltest du dein Gerät auch sonntags oder nachts mähen lassen wollen, empfiehlt sich ein besonders leises Modell. Dies ist allerdings nur möglich, falls du nicht in einer dicht besiedelten Wohngegend wohnst.

Sicherheitssensoren

Ein weiteres Kriterium ist die Sicherheit. Je nach Modell sorgen unterschiedliche Sicherheitssensoren für ein geringes Verletzungsrisiko. Günstigeren Rasenrobotern fehlen oft wichtige Sensoren, die die größtmögliche Sicherheit gewährleisten. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf darauf zu achten.

Kinder und Haustiere sollten sich nicht unbeaufsichtigt in der Nähe des Mähroboters aufhalten.

Der wichtigste Punkt ist, dass sich der automatische Rasenmäher bei Anheben oder Umkippen automatisch abstellen sollte. Hierfür sorgen Hebe- und Neigesensoren. Ansonsten können die laufenden Messer zum Sicherheitsrisiko werden.

Weitere wichtige Sensoren sind Stoß- und Kollisionssensoren. Sollte dein Mähroboter mit einem Gegenstand kollidieren, bremst er und ändert die Richtung. Bei einem Hindernissensor werden Hindernisse frühzeitig erkannt und ebenfalls die Fahrtrichtung gewechselt.

Regensensor

Ein weiteres Kaufkriterium für deinen perfekten Rasenroboter ist ein Regensensor. Manche Modelle können auch bei Regen bedenkenlos eingesetzt werden. Bei anderen Geräten besteht die Gefahr, dass das nasse Gras den Mähroboter verstopft und beschädigt.

Sollte es mehrere Tage stark regnen oder sollten Pfützen entstehen, solltest du deinen Rasenroboter besser nicht fahren lassen. Das Gleiche gilt im Winter.

Verfügt dein automatischer Rasenmäher über einen Regensensor, fährt er bei Regen zurück zu seiner Ladestation. Dort verharrt er, bis der Niederschlag aufgehört hat und der Rasen wieder trockener ist. Dann setzt der Rasenroboter seine Arbeit fort.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Mähroboter ausführlich beantwortet

Im folgenden Teil findest du ausführliche Antworten zu den wichtigsten Fragen zum Thema Mähroboter. Nachdem du alle Fragen unseres Ratgebers durchgeschaut hast, wirst du alle wichtigen Informationen über Rasenroboter kennen.

Wie funktioniert ein selbstfahrender Rasenmäher?

Ein Rasenmähroboter mäht vollkommen autonom eine von dir vorgegebene Fläche. Der Mähroboter verfügt über einen Akku und orientiert sich entweder an einem Begrenzungsdraht oder über Rasensensoren.

Sollte der Akku leer werden, fährt der Roboter selbstständig zurück zur Ladestation. Nachdem er wieder aufgeladen ist, setzt der Mähroboter seine Arbeit fort.

Mähroboter

Mähroboter unterstützen dich bei der Gartenarbeit. Durch unterschiedliche Funktionen mäht er eigenständig deinen Rasen. (Bildquelle: Markus Distelrath / Pixabay)

Ein Rasenroboter mäht das Gras mit scharfen Messern. Die Leistung dieser Messer ist geringer als bei herkömmlichen Rasenmähern. Deswegen muss der selbstfahrende Rasenmäher öfter seine Arbeit verrichten.

Im Normalfall bedeutet das, der Mähroboter fährt mehrmals am Tag den Garten ab. Da Rasenroboter mit einer durchschnittlichen Lautstärke von 60 bis 65 Dezibel leise arbeiten, ist das aber kein Problem.

Das abgeschnittene Gras bleibt auf dem Rasen liegen. Hierbei handelt es sich lediglich um feine Grasspitzen, da der Mähroboter seine Arbeit so oft verrichtet. Diese Grasspitzen wirken als natürlicher Dünger und verbessern die Qualität deines Rasens. Wie oft dein selbstfahrender Rasenmäher deinen Garten mähen soll, kannst du in den Einstellungen festlegen.

Beim Kauf solltest du darauf achten, das richtige Modell für deinen Garten zu wählen. Hierbei kommt es auf die Größe und Beschaffenheit deines Gartens an. Weitere Informationen hierzu findest du weiter oben.

Für wen eignet sich ein Mähroboter?

Durch den Kauf eines Rasenroboters entfällt viel Arbeit im Garten. Der selbstfahrende Rasenmäher eignet sich für kleine, als auch für große Grundstücke. Je größer dein Garten ist, desto mehr Zeit wirst du dir durch einen Mähroboter sparen.

Wenn dir folgende Punkte wichtig sind, eignet sich ein selbstfahrender Rasenmäher für dich.

  • Zeitersparnis: Dein Mähroboter hilft dir bei der Gartenarbeit
  • Gepflegter Rasen: Rund um die Uhr, auch wenn du im Urlaub bist
  • Qualität des Rasens: Wird verbessert
  • Rasenabfall: Muss nicht mehr entsorgt werden
  • Gartenhilfe: Bei körperlichen oder gesundheitlichen Einschränkungen

Ein Rasenroboter ist für jeden geeignet, der sich die Gartenarbeit erleichtern will. Allerdings muss dein Garten Voraussetzungen erfüllen und beispielsweise nicht zu groß, steil oder verwinkelt sein. Diese Kriterien kannst du in den Herstellerangaben nachlesen.

Welche Vorteile / Nachteile bringt ein selbstfahrender Rasenmäher mit sich?

Der größte Vorteil ist, dass dir der Mähroboter Arbeit im Garten abnimmt und dir so Zeit spart. Durch die autonome Arbeitsweise musst du ihn weder überwachen, noch steuern. Falls der Akku leer wird, fährt der Rasenmähroboter eigenständig zur Ladestation. Nach erfolgreichem Aufladen setzt er seine Arbeit fort.

Mähroboter

Mähroboter bringen viele Vorteile mit sich. Sie eignen sich für jeden, der im Sommer seine Zeit mit anderen Dingen als Rasenmähen verbringen möchte. (Bildquelle: Evan Dvorkin / Unsplash)

Zudem arbeitet er mit einer durchschnittlichen Lautstärke zwischen 60 und 65 Dezibel viel leiser, als herkömmliche Rasenmäher.

Durch die Schnittweise des automatischen Rasenmähers bleibt Mulch auf dem Rasen zurück, was die Qualität des Rasens verbessert. Du musst weder zusätzlich düngen, noch Rasenabfälle entsorgen.

Hier findest du alle Vorteile / Nachteile eines Mähroboters auf einen Blick:

Vorteile
  • Zeitersparnis
  • Autonomes Arbeiten
  • Selbstständiges Aufladen
  • Verbesserung der Rasenqualität
  • Geringe Lärmbelästigung
Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Nicht für jeden Garten geeignet
  • Aufwändige Installation
  • Gefahr für Kleintiere und Insekten

Als Nachteil sind die hohen Anschaffungskosten zu nennen. Hinzu kommen Kosten für Zubehör und Ersatzteile. Falls du für die Installation einen Service in Anspruch nimmst, kommen weitere Kosten auf dich zu. Übernimmst du diesen Teil selbst, hast du eine zeitaufwändige Arbeit vor dir. Solltest du deinen Garten umgestaltet wollen, musst du das Begrenzungskabel ebenfalls neu verlegen.

Rasenroboter sind nicht für jeden Garten geeignet. Befinden sich in deinem Garten besonders viele Hindernisse, wie Bäume, Beete oder Ähnliches, kann das zum Problem werden. Der Mähroboter kann nicht in zu verwinkelte Ecken fahren und du musst diese selbst mähen.

Zudem sind zu steile Gärten ebenfalls ein Problem, da die selbstfahrenden Rasenmäher an den Kanten abrutschen können. Kleintiere, wie Igel oder Insekten, werden teilweise nicht erkannt und überfahren.

Welche Arten von Mährobotern gibt es und welche ist die richtige für mich?

Wenn du dir einen Mähroboter zulegen möchtest, gibt es zwei Produktarten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

Typ Vorteile Nachteile
Mähroboter mit Begrenzungskabel Genaue Eingrenzung der Rasenfläche möglich, Hindernisse werden besser erkannt, mehrere Modelle auf dem Markt erhältlich Hoher Aufwand bei der Installation, kann an steilen Hängen abrutschen, eventuelle Zusatzkosten für Zubehör
Mähroboter ohne Begrenzungskabel Sofort betriebsbereit, nutzerfreundlich, keine aufwändige Installation nötig nicht für jeden Garten geeignet, meist nur für kleine Flächen, hohe Abgrenzungen nötig

Falls du nähere Informationen über die beiden Produktarten erhalten möchtest, haben wir dir in den folgenden Absätzen das Wichtigste zusammengefasst.

Mähroboter mit Begrenzungskabel

Diese Art von Mähroboter ist abhängig vom Begrenzungskabel, auch Begrenzungsdraht genannt. Das Kabel grenzt die Arbeitsfläche des selbstfahrenden Rasenmähers ein. So wird verhindert, dass der Roboter beispielsweise in ein Blumenbeet fährt, oder dein Grundstück verlässt.

Befinden sich in deinem Garten Hindernisse wie Beete, Teiche oder Ähnliches, solltest du darauf achten, genug Begrenzungskabel zur Verfügung zu haben. Diese Bereiche müssen ebenfalls mit dem Kabel abgetrennt werden.

Das Begrenzungskabel beginnt und endet an der Ladestation des Mähroboters. Es ist sehr dünn und kann leicht in den Boden eingegraben werden. Du kannst es aber auch oberirdisch verlegen. Das Verlegen des Kabels wird dich Zeit kosten, muss aber nur einmal gemacht werden.

Solltest du deinen Garten umgestalten wollen, musst du den Draht eventuell neu verlegen. Die Installation kannst du selbst erledigen, oder du nimmst dafür einen kostenpflichtigen Service in Anspruch.

Vorteile
  • Höhere Sicherheit durch Abgrenzung
  • Mehr Auswahl am Markt
Nachteile
  • Hoher Installationsaufwand
  • Erneuter Aufwand bei Umgestaltung des Gartens

Falls du möglichst wenig Nacharbeit leisten willst, empfehlen wir dir den Kauf eines Mähroboters mit Kantenmähfunktion. Hier werden die Rasenkanten extra sorgfältig geschnitten. Der Rasenroboter fährt hierzu ein kleines Stück über das Begrenzungskabel hinaus. Dies kann in den Einstellungen festgelegt werden.

Mähroboter ohne Begrenzungskabel

Für diese Art von Rasenrobotern benötigst du kein Begrenzungskabel. Der Mähroboter orientiert sich mithilfe eingebauter Rasensensoren. Sobald er bemerkt, dass sich vor ihm kein Rasen mehr befindet, ändert der die Fahrtrichtung. Zudem bemerkt er, ob der Rasen bereits gemäht wurde.

Kein Begrenzungskabel verlegen zu müssen klingt verlockend für dich? Dein Garten muss jedoch ein paar Eigenschaften aufweisen, damit der Rasenroboter ohne Begrenzungskabel gut arbeiten kann. Du benötigst einen Zaun, der dein Grundstück absteckt.

Der Mähroboter merkt es nicht, wenn er von deinem Rasen auf den des Nachbarn fährt. Deswegen brauchst du eine Abgrenzung. Dies gilt auch für Beete, da der Rasenroboter diese nicht eindeutig erkennt.

Vorteile
  • Kein Verlegen eines Kabels
  • Keine Uminstallation nötig
Nachteile
  • Keine zuverlässige Erkennung von Beeten
  • Abgrenzungen nötig
  • Nicht viel Auswahl am Markt

Aktuell gibt es am Markt noch nicht viele selbstfahrende Rasenmäher, die ohne Begrenzungskabel auskommen. Unser favorisiertes Modell haben wir dir weiter oben vorgestellt.

Was kostet ein Rasenroboter?

Beim Preis kommt es auf verschiedene Kriterien an. Generell haben teurere Produkte mehr Funktionen und eine bessere Leistung.

Zunächst solltest du dir überlegen, für welche Rasengröße du einen Mähroboter benötigst und wie dein Garten beschaffen ist. Dann kannst du dir überlegen, ob du einen Rasenroboter mit oder ohne Begrenzungskabel kaufen möchtest.

Typ Preisspanne
Mähroboter für kleine Gärten bis 300 Quadratmeter 400€ –  550€
Mähroboter für mittlere Gärten bis 750 Quadratmeter 830€ – 1.100€
Mähroboter für große Gärten bis 1.000 Quadratmeter 1.200€ – 1.600€
Mähroboter ohne Begrenzungskabel 800€ – 1.300€

Am Ende kannst du dir noch überlegen, welche Zusatzfunktionen dir bei einem selbstfahrenden Rasenmäher wichtig sind. Diese können Mähkantenfunktion, bestimmte Sicherheitssensoren, Diebstahlschutz oder ein Regensensor sein.

Einige teurere Modelle sind zusätzlich über eine App auf deinem Smartphone steuerbar. Diese Funktionen wirken sich ebenfalls auf den Preis aus.

Wo kann ich einen Mähroboter kaufen?

Einen Rasenroboter kannst du entweder in einem Baumarkt oder bei einem Fachhändler kaufen. Viele bieten dir dort auch kostenpflichtige Dienste für die Installation an. Diese kannst du aber auch einfach selbst vornehmen.

Ansonsten besteht die Möglichkeit, einen Mähroboter im Internet zu erwerben. Auf verschiedenen Vergleichsportalen kannst du dir den besten Preis für dein gewünschtes Modell sichern.

Hier findest du eine Liste verschiedener Baumärkte, die Rasenroboter verkaufen – auch online.

  • OBI
  • Hornbach
  • Bauhaus
  • Toom
  • Hagebaumarkt

Zudem findest du auf den gängigen Verkaufsportalen im Internet ebenfalls eine Auswahl an verschiedenen Mährobotern. Auf Vergleichsportalen kannst du die Preise verschiedener Verkäufer vergleichen.

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Idealo.de
  • Billiger.de

Günstige Discounter wie Lidl oder Aldi haben immer wieder Rasenroboter von Eigenmarken im Angebot. Auch bei Real kannst du verschiedene Modelle erwerben. Diese Mähroboter bewegen sich im günstigeren Segment.

Du kannst einen selbstfahrenden Rasenmäher auch direkt beim Hersteller kaufen. Welche bekannten Hersteller es gibt, findest du im nächsten Punkt.

Wer stellt automatische Rasenmäher her?

Wir haben dir eine Liste bekannter Hersteller für Mähroboter zusammengestellt.

  • Ambrogio
  • Bosch
  • Gardena
  • Honda
  • Husqvarna
  • Robomow
  • Wiper
  • Worx

Bei den meisten Herstellern von Mährobotern kannst du direkt online bestellen.

Stellen automatische Rasenmäher eine Gefahr für Tiere dar?

Aufgrund eingebauter Sicherheitssensoren werden Hindernisse erkannt und umfahren. Sollte das Hindernis allerdings zu klein sein, wird es vom Mähroboter nicht erkannt. Somit können kleine Äste oder Steine das Messerwerk des Rasenroboters schädigen.

Du solltest also regelmäßig deinen Garten auf solche Gegenstände überprüfen, bevor dein selbstfahrender Rasenmäher seine Arbeit verrichtet.

Falls sich in deinem Garten kleine Tiere aufhalten, kann der Mähroboter für sie zur Gefahr werden. Besonders Igel, die sich in einer Gefahrensituation zusammenrollen, sind hier betroffen. Auch andere Kleintiere, wie Frösche und Insekten sind gefährdet.

Wie oft mäht ein Mähroboter den Rasen?

Wie oft genau dein autonomer Gartenhelfer mäht, hängt von den Einstellungen ab. Du entscheidest, wie oft und wann der Mähroboter seine Arbeit verrichten soll.

Viele Modelle mähen den Rasen nach augenscheinlich keinem festen Prinzip. Die Mähroboter fahren durch den Garten, bis sie zu einem Begrenzungskabel kommen.

Mehrere Sensoren signalisieren dem Rasenroboter, wenn er sich in der Nähe eines Begrenzungskabels befindet. Dann drehen sie und mähen in eine andere Richtung weiter.

Wohin diese Drehung erfolgt, bestimmen eine Software und ein Algorithmus. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis der gesamte Rasen gemäht ist.

Wohin kommt das Gras beim Mähen?

Ein Rasenroboter hat keinen Auffangkorb für das gemähte Gras. Da der selbstfahrende Rasenmäher häufig mäht, schneidet er nur immer die Grasspitzen ab. Diese bleiben auf dem Rasen liegen und werden Mulch genannt. Mulch trägt zur Nährstoffversorgung des Rasens bei und verbessert so seine Optik.

Mähroboter

Mähroboter sorgen durch Mulchmähen für einen gesünderen Rasen. Die abgetrennten Grashalme verbleiben auf dem Rasen. (Bildquelle: Petar Tonchev / Unsplash)

Dein Rasen wird durch die Arbeit eines Rasenroboters also gesünder und schöner. Zudem musst du nicht extra düngen und sparst dir das Entsorgen der Rasenabfälle. Da die Grasspitzen sehr fein geschnitten werden, spürst du sie nicht.

Wie pflege ich meinen Mähroboter?

Ein automatischer Rasenmäher ist oft im Einsatz. Damit der Mähroboter möglichst lange lebt, solltest du ihn gut pflegen. Folgende Punkte solltest du hierbei beachten.

  • Messerwerk wechseln: Mit der Zeit werden die Messer stumpfer und müssen ausgetauscht werden. Das kannst du selbst erledigen. Ersatzmesser für dein Modell kannst du im Internet bestellen. Wie genau der Austausch funktioniert und was du beachten musst, kannst du im Handbuch deines Gerätes nachlesen. Da die Messer sehr scharf sind, empfehlen wir dir, Handschuhe zu tragen.
  • Reinigung: Reinige deinen Mähroboter einmal pro Woche. Du solltest den Mähroboter sowohl innen als auch außen säubern. Bei der äußerlichen Reinigung musst du darauf achten, auch die Ladekontakte zu reinigen. Diese sollten sauber bleiben, damit der Akku einwandfrei aufgeladen werden kann.
  • Lagerung im Winter: Im Winter solltest du deinen Mähroboter an einem trockenen Ort lagern. Achte darauf, eine Tiefenentladung des Akkus zu vermeiden. Der Akku sollte alle paar Jahre ausgetauscht werden. Solltest du deinen Rasenroboter das ganze Jahr vor Nässe schützen wollen, empfiehlt sich der Kauf einer Mähroboter Garage.

Welches Zubehör gibt es für Mähroboter?

Für deinen Mähroboter kannst du dir noch Zubehör kaufen. In der folgenden Tabelle findest du einige Vorschläge dazu.

Produkt Beschreibung
Mähroboter Garage Schützt den Rasenroboter vor Witterung
Weitere Begrenzungskabel Zum Abtrennen von Hindernissen im Garten
Weitere Haken Zur Befestigung des zusätzlichen Begrenzungskabels
Ersatzmesser Zum Wechseln der Schneidemesser

Weiteres Begrenzungskabel und weitere Haken benötigst du nur, falls du in deinem Garten noch mehr Hindernisse abstecken willst. Sollte der mitgelieferte Begrenzungsdraht nicht ausreichen, kannst du zusätzlichen erwerben.

Kann ich meinen Rasenroboter über eine App steuern und überwachen?

Es gibt einige Modelle auf dem Markt, die du über eine App auf deinem Smartphone steuern und überwachen kannst. Du kannst deinen Mähroboter von überall aus steuern, stoppen, seine Position bestimmen und bestimmte Mähzeiten einstellen. Diese Funktionen variieren je nach Hersteller und Modell.

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Überwache und steuere deinen Mähroboter über dein Smartphone, egal wo du gerade bist. Eine App, die mit deinem Rasenroboter verbunden ist, macht das möglich. (Bildquelle: LinkedIn Sales Navigator/ Unsplash)

Solltest du ein Smartphone mit einem älteren Betriebssystem haben, kann es zu Problemen mit der App kommen. Informiere dich am besten vor dem Kauf, ob dein Betriebssystem die App unterstützt.

Immer mehr Modelle auf dem Markt werden auch von Sprachassistenten wie Alexa oder Siri unterstützt. Diese Funktion ist bei den Angaben des Herstellers einzusehen.

Gibt es einen Diebstahlschutz für selbstfahrende Rasenmäher?

Viele Mähroboter sind mit einer PIN ausgestattet. Diesen kannst du nach dem Kauf ändern. Wird eine falsche PIN eingegeben, entsperrt sich das Gerät nicht und kann nicht verwendet werden.

Wenn dein Rasenroboter angehoben wird, muss innerhalb von ein paar Sekunden die richtige PIN eingegeben werden. Ansonsten ertönt ein akustisches Warnsignal, das dich auf einen möglichen Diebstahl aufmerksam macht.

Welche Alternativen gibt es zu einem Mähroboter?

Falls du keinen selbstfahrenden Rasenmäher kaufen möchtest, findest du in dieser Tabelle einige Alternativen.

Typ Beschreibung
Elektrorasenmäher Rasenmäher mit Kabel
Benzinrasenmäher Rasenmäher mit Zwei- oder Viertaktmotor
Aufsitzmäher Selbstfahrender Rasenmäher mit Sitzgelegenheit

Elektrorasenmäher mähen zwar leise, aber haben aufgrund des Kabels nur einen begrenzten Spielraum. Akkurasenmäher sind eine Unterart von Elektrorasenmähern, sie kommen ohne Kabel aus. Allerdings haben sie eine geringe Akkulaufzeit.

Benzinrasenmäher sind für große Flächen geeignet. Zur Lärmbelästigung kommen noch umweltbelastende Abgase.

Aufsitzrasenmäher eignen sich für sehr große Rasenflächen ab 2.000 Quadratmetern und Sportplätze.

Bildquelle: Wawrzyniuk / 123rf

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