Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2020

Willkommen bei unserem großen Brennholz Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Brennhölzer. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Brennholz zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Brennholz kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Brennholz ist ein natürlicher Rohstoff, mit dem du umweltfreundlich Heizen kannst. Auch zum Grillen, Räuchern oder Pizzabacken eignet sich Holz hervorragend.
  • Es wird zwischen zwei Arten von Hölzern unterschieden, zu denen das Hartholz sowie das Weichholz gehören. Jede Holzart weist individuelle Vor- und Nachteile auf.
  • Viele verschiedene Holzarten eignen sich als Feuerholz. Du solltest also darauf achten, welche Sorte für deine Bedürfnisse am besten ist.

Brennholz Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Brennholz aus Eiche

Das Brennholz von BlackSellig besteht aus Eiche und ist besonders gut zum Anfeuern geeignet. Das Holz ist unbehandelt und ist in drei Päckchen á 8 kg zusammengefasst. Es ist trocken und kann direkt verwendet werden.

Bisherige Kunden sind besonders von der guten Qualität des Holzes und der kurzen Lieferzeit begeistert und empfehlen das Brennholz weiter.

Das beste Brennholz aus Buche

Aufgrund der relativ geringen Menge von lediglich 30 kg ist das mumba Brennholz hauptsächlich für Hobbygriller ratsam. Durch die mitgelieferten Grillanzünder wird auch das Entfachen des Holzes für Laien zum Kinderspiel.

Die Qualität ist sehr hoch, die Scheite angenehm kurz. Alles in allem handelt es sich bei diesem Brennholz also um ein sehr gutes Produkt zu einem angemessenen Preis.

Das beste Brennholz im Set

Das Sorglos-Paket des Brennholzherstellers BlackSellig kann auf der ganzen Linie punkten. Es beinhaltet nicht nur 110 kg reines Buchen-Feuerholz, sondern darüber hinaus auch noch 8 kg Anfeuerholz aus Eiche.

Zusätzlich sind 30 Anzünder aus Holzwolle im Lieferumfang enthalten. Damit eignet sich das Sorglos-Paket vor allem für dich, wenn du direkt mit dem Heizen loslegen willst.

Das beste kammergetrocknete Brennholz

Diese Brennholzlieferung des Herstellers BlackSellig kann alle Anforderungen eines Kaminbesitzers erfüllen. Die insgesamt 60 kg reines Buchenholz sind in zwei sehr handlichen Pappkartons verpackt.

Dadurch wird eine einfache Lagerung möglich. Dazu kommt eine lobenswert geringe Restfeuchte.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Brennholz kaufst

Worin liegt der Unterschied zwischen Brennholz und Holzbriketts und welche Vorteile und Nachteile haben Holzbriketts?

Neben Holzscheiten kannst du einen Kamin oder Ofen auch mit sogenannten Holzbriketts heizen. Diese haben unabhängig von der verwendeten Holzart einen sehr hohen Heizwert.

Vorteile
  • Geringe Aschebildung (oft weniger als 1% des Brikettvolumens)
  • Hohe Energiedichte und einheitliche Form, dadurch sehr platzsparende Lagerung
Nachteile
  • Teurer als normales Feuerholz
  • Hohe Qualitätsunterschiede zwischen Anbietern
  • Weniger schön anzusehen als Holzscheite

Zum einen liegt das an der hohen Verdichtung des Holzes, zum anderen an der sehr geringen Restfeuchtigkeit von Briketts.

Welche Maßeinheiten werden im Brennholzhandel verwendet?

Beim Handel mit Kaminholz kommen vor allem drei Maßeinheiten zum Einsatz: Raummeter, Schüttraummeter und Festmeter.

Die gebräuchlichste Einheit ist dabei der sogenannte Raummeter (rm). Ein Raummeter ist ein Würfel gestapelter Holzstücke von einem Meter Kantenlänge und hat damit ein Volumen von 1 m³. Wenn es sich bei den Holzstücken um Meterholz handelt, spricht man oft auch von einem Ster statt von einem Raummeter.

Ein Schüttraummeter (srm) ist ebenfalls ein Würfel von einem Meter Kantenlänge, wird im Gegensatz zum Raummeter aber mit einer lose geschütteten Menge Holz befüllt. Dadurch sind beim Schüttraummeter die Hohlräume zwischen den Holzscheiten größer als beim Raummeter.

Ein Festmeter (fm) ist dagegen die reine Holzmenge ohne Zwischenräume die genau einen Kubikmeter ergibt. Diese Maßeinheit wird vom allem im Großhandel mit Holzstämmen verwendet. Allerdings wird sie auch ab und zu im Einzelhandel gebraucht.

Aufgrund der ungleichen Beschaffenheit von Holzstücken und den zwischen ihnen liegenden Hohlräumen ist es nicht immer möglich, die drei Maßeinheiten miteinander zu vergleichen. Die Bayrische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft gibt aber folgende Richtlinien zur Umrechnung an:

Schüttraummeter Raummeter Festmeter
Schüttraummeter 1 0,6 – 0,7 0,45 – 0,5
Raummeter 1,4 – 1,6 1 ca. 0,7
Festmeter 2 – 2,2 ca. 1,4 1

Was kostet Brennholz?

Da Holz ein natürlicher Rohstoff ist, unterliegt sein Preis gewissen Schwankungen. Je nach Saison, klimatischen Bedingungen und natürlich der Nachfrage kann sich der Preis für einen Raummeter Ofenholz unterscheiden.

Als Ausgangspunkt für den Kauf von Brennholz kannst du dabei folgende Richtlinie verwenden:

  • 1 Raummeter Hartholz kostet ungefähr: 75 €
  • 1 Raummeter Weichholz kostet ungefähr: 50 €

Harthölzer wie Buche oder Eiche sind aufgrund des höheren Heizwerts teurer als Weichhölzer wie Tanne oder Fichte. Darüber hinaus gilt, das bereits zugeschnittenes Holz und eine eventuelle Lieferung zu dir nach Hause den Preis erhöhen.

Holz gestapelt

Neben der privaten Beschaffung von Brennholz ist das Kaufen von Brennholz direkt beim lokalen Forstwirt eine der günstigeren Möglichkeiten an Brennholz zu kommen. (Foto: Couleur / pixabay.com)

Wo kann ich Brennholz kaufen?

Neben der Frage, welche Holzsorte du als Kaminholz verwenden solltest, stellt sich auch die Frage, wo du es kaufen kannst. Dabei hast du vier Auswahlmöglichkeiten: lokal kaufen, im Baumarkt kaufen, online bestellen oder selbst schlagen.

Wenn du in einer ländlichen Gegend wohnst, in der es viel Forstwirtschaft gibt, besteht für dich die Möglichkeit Holz direkt beim Erzeuger zu kaufen. Der Einkauf beim lokalen Forstwirt ist dabei meistens etwas billiger als der Kauf im Baumarkt.

Natürlich kannst du Brennholz auch in einem Baumarkt kaufen. Dabei hast du den Vorteil, dass vor allem große Baumarktketten wie OBI eine recht konstante Brennholzqualität anbieten. Allerdings schlägt sich das auch im Preis nieder. Dieser ist in Baumärkten meist etwas höher als bei anderen Verkäufern.

Darüber hinaus kannst du Kaminholz auch online kaufen. Eine Lieferung bis zu dir nach Hause ist dabei fast immer möglich, anders als zum Beispiel beim lokalen Einkauf.

Zu guter Letzt kannst du dein Ofenholz auch selbst schlagen und verarbeiten. Dazu musst du allerdings bei einem Forstamt eine Erlaubnis einholen. Diese Erlaubnis wird dir meist nur dann ausgestellt, wenn du die nötigen Qualifikationen mitbringst. Dazu gehören zum Beispiel der Nachweis, dass du mit einer Kettensäge umgehen und Sicherheitskriterien einhalten kannst.

Obwohl die private Beschaffung und Verarbeitung von Brennholz die billigste Möglichkeit ist um an Feuerholz zu kommen, ist sie auch die arbeitsintensivste. Du musst das Holz nämlich selbst schlagen, zurechtschneiden und spalten.

Kann ich mir Brennholz auch liefern lassen?

Neben der Selbstabholung beim Käufer kannst du dir dein Ofenholz auch liefern lassen. Vor allem wenn du dein Holz online bestellst, kannst du davon ausgehen, dass es bis zu dir nach Hause geliefert wird.

Achten solltest du dabei allerdings darauf, dass die meisten Lieferanten das gekaufte Kaminholz nicht in deine Garage räumen. Das ist in den allermeisten Fällen deine Aufgabe. Besonders bei großen Holzlieferungen (mehrere Raummeter) solltest du also immer bedenken, dass du es noch verstauen musst.

Entscheidung: Welche Arten von Brennholz gibt es und welches ist das richtige für dich?

Welche Sorte Holz eignet sich besonders als Brennholz?

Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf von Kaminholz ist die Art des Holzes. Das liegt daran, dass nicht jede Sorte Holz gleich schnell oder gleich heiß brennt. Auch der Nutzungskomfort ist nicht immer derselbe.

Manche Sorten Ofenholz entwickeln beim Verbrennen zum Beispiel eine besonders schöne, gleichmäßige Flamme und eignen sich daher für einen offenen Kamin. Andere Arten Brennholz hingegen führen aufgrund von Harzblasen zu Glutspritzern, weshalb du sie nur in geschlossenen Öfen einsetzen solltest.

foco

Wusstest du, dass Brennholz das älteste Feuermittel der Welt ist?

Bereits vor über 400.000 Jahren wurde schon nachweislich Brennholz dazu verwendet, um den damaligen Menschen Wärme zu spenden und Essen zuzubereiten.

Generell kann gesagt werden, dass Laub- und Harthölzer einen höheren Heizwert aufweisen als Nadel- oder Weichhölzer. Allerdings haben alle Holzsorten bestimmte Vor- und Nachteile beim Einsatz als Brennholz. Einen schnellen Überblick über die Vor- und Nachteile der am häufigsten verwendeten Holzsorten findest du in der folgenden Tabelle:

Holzsorte Vorteile Nachteile
Fichte / Tanne / Kiefer / Lärche Brennt sehr schnell, sehr günstig Aufplatzende Harzblasen führen zu Glutspritzern
Birke / Buche / Esche Brennt langsam und gleichmäßig, entwickelt schöne Flammen und einen angenehmen Geruch, keine Glutspritzer Vergleichsweise teuer
Eiche Brennt sehr langsam, hat einen hohen Heizwert Weniger schönes Flammbild, kann bei unsachgemäßem Verbrennen Abgasrohre beschädigen

Tipp: als Ofenbesitzer solltest du darauf achten, eine gesunde Mischung verschiedener Holzsorten zu benutzen. Dadurch kann zum Beispiel Weichholz als Flammförderer dienen um das Hartholz schneller anzubrennen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Brennholz vergleichen und bewerten

Holz ist nicht gleich Holz – das gilt vor allem beim Kauf von Brennholz. Besonders als Neueinsteiger in das Thema Feuerholz kannst du dabei schnell überfordert sein. Nachfolgend möchten wir dir in unserem kleinen Kaufberater helfen, dich für das richtige Holz für deine Bedürfnisse zu entscheiden.

Kurz gesagt solltest du deine Kaufentscheidung nach folgenden Kriterien treffen, auf die wir in den folgenden Absätzen näher eingehen werden:

  • Gewicht
  • Verpackung
  • Holzsorte
  • Restfeuchte
  • Scheitlänge
  • Sortenreinheit / Lieferumfang

Gewicht

Vor allem im Brennholz-Einzelhandel werden die verkauften Mengen in Kilogramm angegeben. Als Privatkunde wirst du also vor allem auf diese Maßeinheit stoßen. Neben der reinen Menge des Feuerholzes gibt dir das Gewicht natürlich auch an, wie viel Lagerraum du für dein Holz benötigen wirst.

Im Großhandel werden anstellen von Angaben in Kilogramm meistens die Einheiten Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter verwendet. Als Kunde auf der Suche nach Ofenholz für den Privatbedarf sollten dir diese Maßeinheiten aber eher selten unterkommen. Hier sind Angaben in Kilogramm Standard.

Du solltest allerdings darauf achten, dass das reine Gewicht des Brennholzes und das Gewicht des gekauften Artikels nicht identisch sind! Besonders größere Mengen Holz werden meistens in einer sehr stabilen Verpackung geliefert, die ein hohes Eigengewicht haben kann.

Verpackung

Je nach Holzmenge und Anbieter kann dein Brennholz in unterschiedlichen Aufteilungen angeliefert werden. Das kann für dich besonders dann wichtig sein, wenn du nur wenig Lagerraum für dein Ofenholz hast. Es macht nämlich einen beträchtlichen Unterschied, ob dein Holz sorgfältig in Kartons verpackt ankommt oder lose geschüttet auf einer großen Palette.

Vor allem geringere Mengen Holz (< 100 kg) sind meistens in einfachen Pappkartons verpackt. Besonders wenn du nur eine kleine Garage hast, ist das für dich perfekt. Solche Pappkartons bieten dir nämlich nicht nur eine gewisse Flexibilität bei der Stückelung und Lagerung, sondern können auch nach dem Aufbrauchen deines Brennholzes noch für andere Zwecke benutzt werden.

Größere Mengen Holz werden vor allem auf Palette geliefert, die mit Gitterboxen umspannt sind. Solche Verpackungen sind sehr viel größer und unhandlicher als kleine Kartonverpackungen.

Wenn du allerdings über einen Hubwagen oder ein ähnliches Gerät verfügst, dann bieten dir solche Verpackungen die Möglichkeit, selbst große Holzmengen relativ einfach zu bewegen. Ohne ein solches Gerät wird das aber schwierig.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, dass dein Holz in einfachen Säcken angeliefert wird. Das ist zwar selten der Fall, kommt aber gerade bei kleineren Holzmengen (< 30 kg) öfters mal vor. Solche Feuerholz-Säcke sind ein wenig unhandlich, bieten aber einen relativ heimeligen Anblick. Sie machen sich besonders gut, wenn du sie in der Nähe deines Ofens lagerst.

Holz im Wald

Ein Raummeter ist ein Würfel gestapelter Holzstücke von einem Meter Kantenlänge und hat damit ein Volumen von 1 m³. (Foto: Pexels / pixabay.com)

Holzsorte

Das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf von Brennholz ist die Sorte des Holzes. Deshalb hast du bei diesem Kriterium auch die meisten Auswahlmöglichkeiten. Ganz egal ob du dich für Buche, Eiche, Tanne oder ein ganz anderes Holz entscheidest, jede Sorte bringt ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile.

Das am häufigsten gehandelte Brennholz ist Buche. Sie bietet aufgrund ihrer hohen Dichte einen guten Heizwert und brennt nur sehr langsam ab. Dadurch eignet sie sich besonders als reines Brennholz.

Aufgrund des schönen Flammbilds und des angenehmen Geruchs der beim Verbrennen von Buche entsteht, kann es darüber hinaus auch als Kaminholz für einen offenen Cheminée-Ofen verwendet werden.

Wenn du allerdings ausschließlich reines Ofenholz zum Heizen suchst, werden Geruch und Flammbild für dich weniger ausschlaggebend sein. In einem solchen Fall solltest du dich für Eiche als Brennholz entscheiden. Dieses Feuerholz brennt sehr langsam und hat einen äußerst hohen Heizwert.

Dadurch wird nicht nur eine gleichmäßige Wärme garantiert. Du brauchst darüber hinaus auch weniger Holz zum Heizen, da Eiche pro kg sehr viel mehr Wärme erzeugt, als andere Hölzer.

Nadelhölzer wie Kiefer, Fichte, Tanne oder Lärche eignen sich vor allem als Anzündholz. Sie brennen zwar nicht sehr lange und haben auch keinen hohen Heizwert, fangen aber sehr schnell Feuer. Dadurch kannst du mit ihnen sehr einfach andere, größere Hölzer anzünden.

Restfeuchte

Da Holz ein organisches Material ist, ist es selbst nach jahrelangem Trocknen noch feucht. Diese Feuchtigkeit bezeichnet man im Handel mit Brennholz als „Restfeuchte“. Je höher die Restfeuchte, desto schwieriger ist es, das Holz anzuzünden. Bei besonders hoher Restfeuchte ist das Holz sogar anfällig für Schimmel.

Neben der Holzsorte ist die Restfeuchte damit das wichtigste Kriterium beim Kauf von Brennholz. Als Richtwert sollte dein Brennholz nicht mehr als 20% Restfeuchte aufweisen. Am besten ist es natürlich, wenn dein Feuerholz noch trockener ist. Dadurch wird es nämlich noch einfacher, es anzuzünden.

Scheitlänge

Die Länge der verkauften Scheite ist für dich besonders dann wichtig, wenn du nur einen kleinen Ofen hast. In einen solchen passen meistens nur Scheite bis zu einer bestimmten Länge. Das Verbrennen von zu großem Holz wird also zur Herausforderung.

Zurzeit am meisten gehandelt werden Holzscheite die entweder 25 cm oder 30 – 33 cm lang sind. Größere oder kleinere Holzscheite sind im Handel selten erhältlich. Natürlich hindert dich aber nichts daran, dir selbst einen Holzspalter zuzulegen und dein Holz selbst auf die für dich richtige Länge zu spalten.

Beachten solltest du, dass Holzscheite aufgrund der Form und Beschaffenheit des Brennholzes niemals wirklich gleich lang sind. Wenn du also Feuerholz mit einer angegebenen Länge von 25 cm kaufst, musst dir bewusst sein, dass auch etwas größere Scheite dabei sein können.

Sortenreinheit / Lieferumfang

Die meisten Brennholz-Händler verkaufen ihr Holz sortenrein. Das heißt also, dass du in jeder Holzlieferung nur eine bestimmte Sorte Holz findest. Das kann für dich sowohl einen Vorteil, als auch einen Nachteil darstellen. In manchen Fällen bekommst du vom Händler aber zusätzlich zu deinem Brennholz noch weitere „Goodies“.

Im Normalfall solltest du darauf achten, verschiedene Holzarten beim Anfeuern zu verwenden. Zum Beispiel könntest du eine Schicht Nadelholz verwenden, um den Ofen zu befeuern. Darüber könntest du eine Lage härteres Brennholz legen, die langsam abbrennt und damit gleichmäßig über einen langen Zeitraum Wärme ausstrahlt.

Einige Verkäufer bieten an, dir bereits gemischtes Holz zu liefern. Zwar kann der Preis dabei etwas höher als bei sortenreinem Holz liegen, dafür bekommst du aber alle Holzarten, die du für deinen Ofen brauchst. Einige Anbieter geben dir auch kleines Anzündholz oder Holzwollanzünder mit.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Brennholz

Was versteht man unter „Polterholz“?

Wenn du dich über das Thema Brennholz informierst, dann wird dir früher oder später wahrscheinlich der Begriff Polterholz unterkommen. Damit sind die Lagerplätze an Waldstraßen gemeint, auf denen frisch geschlagenes Holz aufbewahrt wird.

Der Name stammt von dem polternden Geräusch, dass Holzstämme beim Ablagern verursachen. Das Zusammenstellen eines solches Haufens von Holzstämmen nennt man daher auch „poltern“.

Das sogenannte Polterholz wird direkt nach dem Schlagen und Entasten der Stämme entweder verkauft oder versteigert. Die Abholung erfolgt dabei immer durch den Kunden. Auch das Ablängen beziehungsweise das Zurechtschneiden der Stämme fällt in den Aufgabenbereich des Käufers.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.lwf.bayern.de/forsttechnik-holz/holzverwendung/050613/index.php

[2] https://www.waldwissen.net/wissen/fva_insektenbefall_brennholz/index_DE

[3] http://www.kaminholz-wissen.de/dokumente/brennholz-kaminholz-preise-2014-2015.pdf

Bildquelle: Pixabay.com / adege

Warum kannst du mir vertrauen?

Thorsten hat bereits mehrere Male an internationalen Grill-Wettbewerben teilgenommen und es mehrfach in die Top 3 geschafft. Er hat mehrere Grills zuhause und kann die unterschiedlichsten Gerichte auf seinen Grills zubereiten.