Benzin Rasenmäher: Test & Empfehlungen (11/20)

Benzin Rasenmäher
Zuletzt aktualisiert: 18. November 2020

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Benzin Rasenmäher sind besonders leistungsstarke Mäher und sehr flexibel, im Gegensatz zu Rasenmähern die mit Akku oder elektrisch betrieben werden. Die meisten professionellen Gärtner und auch viele Hobby-Gärtner nutzen Benzinmäher deswegen bevorzugt. Grade bei großen Rasenflächen kommt man um einen Benziner kaum herum.

Mit unserem großen Benzin Rasenmäher Test 2020 helfen wir dir, den perfekten Rasenmäher zu finden, der all deine Bedürfnisse erfüllt. Wir haben Benzin Rasenmäher und auch Rasentraktoren untereinander verglichen und listen dir hier die Vor- und Nachteile auf. So können wir dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Benzin Rasenmäher eignen sich besonders für Gärten ab 500 Quadratmetern. Anders als beim Elektro- oder Akku-Rasenmäher sind die leistungsstarken Benzinmäher unabhängig von einer Stromquelle.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen handgeführten Benzin Rasenmähern und Aufsitzmähern. Letztere sind komfortabler aber auch teurer als die klassischen Rasenmäher zum Stoßen.
  • Garten-Profis schwören auf benzinbetriebene Mäher. Du solltest wegen der Vielzahl von Modellen schon im Vorfeld wissen, welche Zusatzfunktionen dein Rasenmäher braucht und welche nicht.

Benzin Rasenmäher Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allround Benzin Rasenmäher

Der Grizzly Benzin Rasenmäher BRM 4210-20 ist ein in allen Punkten solider Rasenmäher zu einem durchschnittlichen Preis. Mit 5-stufiger Höhenverstellung von 2,5 bis 7,5 Zentimetern und einer Schnittbreite von 42 Zentimetern ist er der perfekte Begleiter für die Gartenarbeit. Dank dem 50 Liter fassenden Fangkorb muss er weniger oft geleert werden.

Mit 24 Kilogramm ist der Grizzly Mäher zudem eher leicht. Käufer schätzen hier besonders das gute Handling des Benzinmähers sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Übrigens hat der Grizzly einen ziemlich geringen Benzinverbrauch und ist vergleichsweise leise.

Der beste Benzin Rasenmäher für wenig Geld

Einen guten Rasenmäher zu einem tiefen Preis: Das bietet der DELTAFOX Benzin Rasenmäher. Mit nicht mal 16 Kilogramm Gewicht ist er ein absolutes Leichtgewicht unter den Benzinern. Trotzdem hat er eine Schnittbreite von 40 Zentimetern und einen Fangkorb, der 40 Liter Gras fasst.

Ein weiteres Plus: Der Bügelgriff lässt sich zur Lagerung zusammenfalten. Wenn dein Budget eher klein ist, aber du auf einen Benzin Rasenmäher im Garten nicht verzichten möchtest, dann ist dieses Modell von DELTAFOX die richtige Wahl für dich.

Der beste Benzin Rasenmäher für Profis

Der FUXTEC Benzin Rasenmäher FX-RM5196PRO ist wahnsinnig vielfältig in seinen Funktionen. Er kann sowohl mähen als auch mulchen und ist laut Hersteller auch für Rasenflächen über 1000 Quadratmeter geeignet. Mit einer Schnittbreite von 51 Zentimetern und einem Fangkorb mit 60 Liter Volumen können auch große Rasenflächen schnell und gründlich gemäht werden.

Dieses Modell verfügt außerdem über ein spezielles Reinigungssystem, was die Instandhaltung des Rasenmähers erleichtert. Wer ein bisschen mehr Geld in einen Rasenmäher stecken will, dem empfehlen wir mit gutem Gewissen den Benzinmäher von FUXTEC.

Der beste Aufsitzmäher

Der Rasentraktor MTD OPTIMA LN 200 H RTG ist für alle mit großem Garten geeignet. Nach Herstellerangaben meistert dieser Benzin Rasentraktor Flächen von bis zu 4500 Quadratmetern. Das entspricht mehr als einem halben Fußballfeld. Zusätzlich hat der MTD OPTIMA eine Schnittbreite von 105 Zentimetern und einen Textilfangsack, in dem 240 Liter Platz haben.

Die Schnitthöhe kann hier zwischen 3 und 9,5 Zentimetern eingestellt werden. Wenn du nach einem Rasentraktor für eine grosse Gartenfläche suchst, dann bist du mit dem 290 Kilogramm schweren MTD OPTIMA gut bedient.

Kauf- und Bewertungskriterien für Benzin Rasenmäher

Benzin Rasenmäher gibt es in den verschiedensten Farben und Ausführungen. Damit du dich in der grossen Auswahl nicht verlierst, zeigen wir dir, wie du das beste Modell finden kannst.

Folgende Kriterien können hilfreich sein, um die verschiedenen Benzin Rasenmäher auf dem Markt miteinander zu vergleichen:

Zu jedem dieser Kriterien erläutern wir, worauf du beim Kauf achten solltest.

Vorhandensein einer Mulch-Funktion

«Mulchen» bedeutet, dass der Boden mit organischem Material bedeckt wird. Auf diese Weise wird er mit Nährstoffen versorgt. Hat der Benzinmäher also eine Mulch-Funktion, dann wird das geschnittene Gras direkt auf der Rasenfläche verteilt.

Davor wird es im Inneren des Mähers extra klein geschnitten, damit der Boden die Nährstoffe schnell aufnehmen kann. Ein großer Vorteil dieser Mulch-Funktion ist, dass der Rasen Nährstoffe erhält ohne viel Dünger verwenden zu müssen. Zudem entfällt die Entsorgung des Grünabfalls.

Beim Mulchen musst du öfters mähen, dafür viel weniger Grasreste entsorgen.

Dabei ist es jedoch wichtig, dass der Rasen nicht zu sehr mit Mulch bedeckt wird, denn dann kann es passieren, dass der Rasen unter der Mulchschicht erstickt. Deswegen muss bereits bei 2–3 Zentimetern Rasenschnitt gemulcht werden.

Du solltest dir also vor dem Kauf bewusst sein, dass du etwa ein- bis zweimal die Woche den Rasen mulchen solltest, wenn du so ein Modell in Betracht ziehst. Wer weniger Zeit aufwenden möchte, dem raten wir zu einem klassischen Rasenmäher mit Auffangkorb. Das Gleiche gilt, wenn der Boden sehr schattig, feucht oder sandig ist.

Vorhandensein eines Rad-Antriebs

Ein Rad-Antrieb hilft dir, den Mäher besser stoßen zu können. Das ist besonders bei hügeligem oder unebenem Gelände ein großer Vorteil, weil ein Benzin Rasenmäher schnell mal über 35 Kilogramm wiegt.

Mit so einem Rad-Antrieb erreicht der Mäher eine Geschwindigkeit von knapp 4 Kilometern pro Stunde. Hast du einen sehr großen Garten oder magst du es einfach komfortabel, dann ist der Rad-Antrieb ein Must-have.

Musst du nur ebene Flächen mähen, dann empfehlen wir dir ein Modell ohne Rad-Antrieb, weil der Motor einen Teil seiner Leistung dafür aufwendet. Außerdem ist der höhere Preis für Rasenmäher mit Rad-Antrieb nicht zu unterschätzen.

Vorhandensein eines Elektrostarts

Den Rasenmäher startet man normalerweise mit einem Seilzug. Dieser muss mehrmals hintereinander gezogen werden, damit das Gerät startet – das kann oft mühsam sein. Darum lohnt es sich zu schauen, ob ein Modell einen Elektrostart hat.

Bei einem Elektrostart muss lediglich ein Schlüssel gedreht und ein Schalter gedrückt werden, damit der Rasenmäher läuft.

Ähnlich wie beim Rad-Antrieb ist der Elektrostart ebenfalls eine Komfortfunktion und somit eine Frage deines Budgets. Mit Elektrostart ist das Mähen des Rasens auf jeden Fall etwas angenehmer.

Schnitthöhe

Bei Benzin-Rasenmähern kannst du in den allermeisten Fällen die Schnitthöhe selber einstellen. Die Reichweite umfasst Werte zwischen 2,5 und 8 Zentimetern. Ein durchschnittlicher Garten hat eine Schnitthöhe von etwa 4 Zentimetern, wobei du problemlos einen halben Zentimeter darunter oder darüber gehen kannst.

Eine gute Faustregel ist hierbei die «Ein-Drittel-Regel»: Du solltest maximal ein Drittel vom Gras abschneiden, damit sich das Grün darunter gut erholen kann. Wenn du also den Rasenmäher auf 4 Zentimeter Schnitthöhe eingestellt hast, dann solltest du deinen Rasen spätestens bei einer Höhe von 6 Zentimetern wieder mähen.

Speziell wenn du den Rasen eine Zeit lang nicht mähen konntest, zum Beispiel wegen Urlaub oder langanhaltendem schlechten Wetter, empfiehlt es sich, die Schnitthöhe schrittweise wieder auf den Stand von 4 Zentimetern zurückzubringen.

Schnittbreite

Auch die Schnittbreite kann für deinen Garten sehr relevant sein. Diese kann, im Gegensatz zur Schnitthöhe, nicht verändert werden. Generell gilt: Je grösser die Schnittbreite, desto schneller bist du fertig mit Mähen.

Wenn dein Garten aber enge Flächen hat oder Hindernisse darin vorkommen, dann kann es Sinn ergeben eine kleinere Schnittbreite zu wählen.

Die meisten Modelle haben eine Schnittbreite von 40 bis 60 Zentimetern – Aufsitzmäher kommen schnell über 100 Zentimeter.

Ein guter Praxistipp ist es, die Schnittbreite jeweils voll auszunutzen. Das erreichst du, indem du immer eine Radbreite in das bereits geschnittene Gras hineinfährst. So vermeidest du Streifen und kommst trotzdem zügig voran.

Fangkorbvolumen

Wenn du dich für ein Modell ohne Mulch-Funktion entschieden hast, dann ist auch das Fangkorbvolumen ein wichtiger Kauffaktor. Das Entleeren desselben kann deinen Workflow unterbrechen und ist generell zeitraubend, besonders wenn du keinen Elektrostart hast.

Hast du einen kleinen Garten oder macht dir das Entleeren nicht viel aus, dann sind Modelle ab 40 Liter Volumen für dich die richtige Wahl. Bei größeren Gärten kann es jedoch sinnvoll sein, wenn du dich für einen Fangkorb mit 60, 70 oder sogar 80 Litern Volumen entscheidest. Bedenke aber, dass größere Rasenmäher tendenziell auch schwerer und teurer sind.

Gewicht

Ein Benzin Rasenmäher wiegt etwa 30 Kilogramm – ganz große Modelle sogar bis zu 50. Das sollte dir vor dem Kauf bewusst sein, schließlich wollen wir vermeiden, dass du dich bei der Gartenarbeit überanstrengst.

Je nach Gartengröße kann ein Benzin Rasenmäher mit 20 Kilogramm schon vollkommen ausreichen. Schwerere Modelle haben dafür grundsätzlich langlebigere Komponenten verbaut und sind robuster. Hierbei lohnt es sich auch nachzusehen, ob ein vorhin erwähnter Rad-Antrieb vorhanden ist.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Benzin Rasenmäher ausführlich beantwortet

Bestimmt hast du jetzt noch konkrete Fragen zum Thema Benzin Rasenmäher. Wir haben dir gängige Fragen hier notiert und sie ausführlich beantwortet. Wenn du dir den Ratgeber durchgelesen hast, dann kennst du alle wichtigen Informationen über Benzinmäher.

Für welche Gartengrösse eignet sich ein Benzin Rasenmäher?

Grundsätzlich gilt: Je grösser dein Garten ist, desto massiver sollte auch dein Rasenmäher sein. Grade bei sehr grossen Gärten kommt man um die Benzinmodelle kaum mehr herum. Als ganz grobe Faustregel kannst du dir Folgendes merken:

  • 0-500 Quadratmeter Garten: Kauf dir am besten einen Elektro- oder Akku-Rasenmäher.
  • 500-1500 Quadratmeter: Hier bist du mit einem Benzin Rasenmäher am besten bedient.
  • 1500 und mehr Quadratmeter: Ziehe den Kauf von einem Aufsitzmäher oder einem Rasentraktor in Betracht.

Natürlich ist das auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Benzin Rasenmäher eignen sich dann, wenn du nicht ständig den Akku neu laden willst. Zudem liegt beim Benzinmäher kein störendes Kabel auf dem Rasen.

Benzin Rasenmäher

Jeden Grashalm einzeln mit einer Schere zuschneiden: So viel Arbeit muss nicht sein. Gute Rasenmäher schneiden das Gras gleichmäßig und schnell, bei jeder Gartengröße. (Bildquelle: Bruno Kelzer / unsplash)

Bei vielen Bäumen und Beeten, die einem Kabel im Weg sind, lohnt sich ein Benzin Rasenmäher also ebenfalls. Verbringst du viel Zeit in und mit deinem Garten, dann machst du mit dem Kauf eines Benziners nichts falsch.

Welche Art von Benzin gehört in so einen Rasenmäher?

In einen Benzin Rasenmäher gehört ganz normales Benzin von der Tankstelle, namentlich bleifreiem Super-Benzin (E5). Die meisten Modelle, auch die älteren, laufen mit einem 4-Takt-Motor.

Neue Modelle können auch problemlos E10-Benzin tanken, jedoch solltest du unbedingt in der Gebrauchsanweisung nachlesen, ob dein Gerät das E10-Benzin auch verträgt. Da es einen hohen Anteil von Bioethanol enthält, ist es nicht für alle Motoren geeignet.

Du solltest bedenken, dass das Benzin im Tank altert, wenn du den Rasenmäher länger nicht benutzt. Hier kann sich der Griff zu einem Kraftstoffstabilisator lohnen.

Wenn du also deinen Rasen einen Monat oder länger nicht mähst, dann hilft der Stabilisator, dass sich das Benzin nicht mit Wasser verbindet und somit schlecht wird.

Weisst du bereits von Anfang an, dass du den Rasenmäher lange nicht mehr benutzen wirst, dann leere zuvor den Tank vollständig. Sonst kann das Benzin verdunsten und den Vergaser beschädigen.

Auch das Öl muss ab und zu gewechselt werden. Hierfür gibt es spezielles Rasenmäher-Öl. Achte hierbei auf die «Klassifikation SAE 30». Halte dich in jedem Fall immer an die Gebrauchsanweisung deines Rasenmähers.

Welche Arten von Benzin Rasenmähern gibt es und welche ist die richtige für mich?

Wenn du dir einen Rasenmäher, der mit Benzin läuft, zulegen möchtest, dann gibt es zwei Produktarten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

Art Vorteile Nachteile
Handgeführte Benzin Rasenmäher Eignet sich für viele Gärten, Flexible Handhabung Schwer, Laut
Rasentraktor / Aufsitzmäher Hohe Leistung, Sehr komfortabel Teuer, Schädlich für die Umwelt

Wenn du mehr über die zwei Arten von Benzin Rasenmähern erfahren möchtest, dann stehen in den folgenden beiden Abschnitten jeweils mehr Informationen dazu.

Handgeführter Benzin Rasenmäher

Handgeführter Benzin Rasenmäher

Ganz grundsätzlich gilt einmal, dass Benzin Rasenmäher leistungsstärker sind als Akku- oder Elektro-Rasenmäher. Folglich eignen sie sich gut für mittelgroße Gärten, idealerweise zwischen 500 und 1500 Quadratmetern. Dank der hohen Drehzahl werden sie auch mit hohem Gras fertig.

Im Gegensatz zu den unten genannten Rasentraktoren sind sie natürlich kleiner und leichter. Dafür sind sie meist schwerer als andere handgeführte Rasenmäher, was sich im Handling widerspiegelt. Dazu kommt, dass sie Abgase produzieren und relativ laut sind – bis zu 100 Dezibel. Ein Gehörschutz ist empfehlenswert.

Vorteile
  • Hohe Leistung
  • Eignet sich für fast jede Gartengröße
  • Flexibel in der Handhabung
  • Robust und langlebig gebaut
  • Nützliches Zubehör wie Rad-Antrieb
  • Unabhängig von einer Stromquelle
Nachteile
  • Nicht sehr umweltfreundlich
  • Die Mäher sind laut
  • Hohes Gewicht
  • Hoher Pflegeaufwand
  • Eher teuer

Ein Benzin Rasenmäher eignen sich besonders dann, wenn er oft verwendet wird. Das Benzin kann beispielsweise altern, wenn man den Rasen 4 oder mehr Wochen nicht mäht. Dafür sind verschiedenste Geräte mit vielen Funktionen auf dem Markt.

Der Preis korreliert in den meisten Fällen mit der Leistung: Akku- und Elektro-Rasenmäher sind am günstigsten, Benzin Rasenmäher sind dagegen teurer. Ein Profi-Gärtner würde aber in fast allen Fällen zu einem Benzin Rasenmäher greifen, da er bei regelmäßigem Gebrauch auf mittelgroßen Flächen die Nase vorn hat.

Rasentraktor / Aufsitzmäher

Rasentraktor / Aufsitzmäher

Wenn du riesige Flächen zum Mähen hast, oder wenn du einfach ein bequemer Mensch bist, dann könnte ein Rasentraktor oder ein Aufsitzmäher das Richtige für dich sein. Sie eignen sich meistens für Flächen grösser als 1500 Quadratmeter.

Der Unterschied der beiden ist, dass sich bei einem Aufsitzmäher der Motor unter beziehungsweise hinter dem Fahrer befindet, bei einem Rasentraktor ist der Motor vorne. Diese Gefährte sind für ihre Größe erstaunlich wendig und machen dich zum König des Gartens. Auch hier gibt es Modelle mit oder ohne Mulch-Funktion.

Vorteile
  • Sehr komfortabel
  • Sehr hohe Leistung
  • Geeignet für große Rasenflächen
  • Trotz Größe sehr wendig
  • Spart Zeit
Nachteile
  • Sehr teuer
  • Nicht sehr umweltfreundlich
  • Hohe Zusatzkosten bei der Wartung

Rasentraktoren und Aufsitzmäher sind von der Leistung her nicht zu schlagen. Zwar ist der Ausstoß von Schadstoffen hier eher ein Problem, dafür kann auch hohes und nasses Gras mühelos geschnitten werden. Als Bonus kann eine Aufsitzmäher das Aufsammeln von Blättern übernehmen.

Preislich ist der Aufsitzmäher meistens günstiger als der Rasentraktor, allerdings teurer als ein handgeführter Benzin Rasenmäher. Die Preisspanne reicht von knapp 1300 Euro bis zu über 10’000 Euro.

So eine Anschaffung will also wohlüberlegt sein. Hier kann es sich für dich auch lohnen, einen gebrauchten Mäher zu kaufen. Je nach Beschaffenheit zahlst du dann nur 800 Euro oder weniger.

Was kostet ein Benzin Rasenmäher?

So zahlreich wie die Vielfalt der Modelle sind auch die Preise von Benzin Rasenmähern. Je nach deinem Bedarf für Zubehör, deiner Gartengröße und deinen Vorlieben kann der Preis beträchtlich variieren: von dreistelligen bis hin zu fünfstelligen Beträgen.

Handgeführte Benzin Rasenmäher starten bei einem Preis von 150 Euro, größere Maschinen kosten bis zu 1600 Euro. Mit einem Budget von 400 Euro kriegst du auf jeden Fall einen Benzinmäher, der seinen Job erfüllen wird: plus Zubehör.

Typ Preisspanne Empfohlenes Budget
Handgeführter Benzin Rasenmäher 150–1600 Euro 250–400 Euro
Rasentraktor / Aufsitzmäher 1100–17’000 Euro 2500–3500 Euro

Bei Rasentraktoren und Aufsitzmähern musst du tiefer in die Tasche greifen: Die günstigsten Modelle kosten 1100 Euro, wobei du eher mit 2500 Euro oder mehr rechnen solltest, wenn du einen tauglichen Mäher haben möchtest. Falls du ein sehr großes Budget hast, gibt es auch Rasentraktoren für über 10’000 Euro.

Unabhängig davon, für welche Variante du dich entscheidest: Sei dir im Klaren, was du genau brauchst. Es lohnt sich nicht, viel Geld auszugeben für riesige Maschinen, die du schlussendlich gar nicht oft benutzt.

Umgekehrt wäre es auch schade, wenn du ein günstiges Modell kaufst und damit dann unzufrieden bist, weil es deine Anforderungen nicht erfüllt. Vorzeitiges Informieren ist also das A und O beim Kauf eines Benziners. Halte dich am besten an das Credo: «Wer sparen will, der soll sich gleich etwas Vernünftiges kaufen.»

Wo kann ich ein Benzin Rasenmäher kaufen?

Rasenmäher findest du in jedem Baumarkt, aber auch online werden sie mittlerweile zahlreich verkauft. Da findest du häufig auch Schnäppchen, weil die Hersteller sich gegenseitig unterbieten wollen. Es lohnt sich also, die Augen offenzuhalten und Preise zu vergleichen.

Wir haben für dich das Internet durchforstet und haben folgende Seiten gefunden, wo du dich umschauen kannst:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • hornbach.de
  • hecht-garten.de
  • obi.de
  • motorland.de
  • otto.de

Alle Rasenmäher, die du hier auf der Seite findest, sind mit einem Link zu einem dieser Shops versehen. Wenn dir also ein Modell gefällt, dann kannst du es direkt kaufen.

Was für Zubehör benötige ich?

Empfehlenswert sind bei einem Benziner natürlich ein Benzinkanister, damit du für das Auftanken nicht extra den Rasenmäher zur Tankstelle mitnehmen musst. Auch das oben genannte Öl sowie der Kraftstoffstabilisator sind sicher sinnvolle Käufe.

Je nach Modell und Beschaffenheit des Rasens kann es auch eine kluge Investition sein, bereits ein Ersatzmesser zu kaufen, falls das alte Messer stumpf werden sollte.

Das passiert besonders dann, wenn Kieselsteine im Rasen sind. Ein stumpfes Messer schneidet das Gras nicht mehr optimal, was dazu führt, dass der Rasen sich nach dem Schnitt nicht gut erholen kann. Ein Ersatzmesser kostet lediglich 10 bis 30 Euro.

Benzin Rasenmäher

Der Rasenmäher muss ab und zu auch gewartet werden. Darum ist gutes Zubehör ein Must-have für jeden Gärtner. Bei guter Wartung hat ein Rasenmäher eine Lebensdauer von zehn bis fünfzehn Jahren. (Bildquelle: Tekton / unsplash)

Wenn bei dir im Garten kein Schuppen oder Gartenhäuschen steht, um den Rasenmäher zu lagern, dann könnte eine Rasenmähergarage eine Möglichkeit für dich sein. Diese zeltähnliche Konstruktion hält deinen Rasenmäher bei Witterung trocken und kostet nicht mehr als 20 bis 30 Euro.

Für die Reinigung gibt es Bürsten, Handbesen und Pflegesprays extra für Rasenmäher. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kannst du auch einen Holzspachtel in Betracht ziehen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Benzin Rasenmäher?

Neben den handgeführten Benzin Rasenmäher und den Rasentraktoren gibt es auch noch andere Mäher, die für dich geeignet sein könnten. Wir haben sie hier übersichtlich in einer Tabelle eingefügt:

Typ Beschreibung
Akku-Rasenmäher Der Akku-Rasenmäher ist meistens sehr günstig und leicht. Er ist für kleine Rasenflächen geeignet, da der Akku oft aufgeladen werden muss und der Fangkorb klein ist.
Elektro-Rasenmäher Ein Elektro-Mäher ist abhängig von einer direkten Stromquelle mit Kabel. Dafür ist er kompakt und relativ günstig. Für größere Gärten ist er nicht geeignet.
Mähroboter Ein Mähroboter erledigt das Mähen komplett selbstständig. Es gibt verschiedene Modelle, je nach Gartengröße. Solche Roboter sind meistens sehr teuer.
Handmäher Selten im Einsatz sind Handmäher, die nur mit Muskelkraft laufen. Diese sind klein und sehr günstig. Meistens eignen sie sich nur für sehr kleine Grasflächen.

Jeder Rasenmäher hat seine Stärken und Schwächen. Dennoch scheinen Benzin Rasenmäher den anderen Modellen in vielen Punkten voraus zu sein. Nicht ohne Grund schwören die meisten Profi-Gärtner auf Benzinmäher, besonders in puncto Sicherheit, Leistung und Effizienz.

Wie muss ich bei der Wartung und der Reinigung vorgehen?

Nicht nur beim Benzin Rasenmäher, sondern bei allen Arten von Mähern solltest du ihn am besten direkt nach dem Gebrauch reinigen. Dazu nimmst du eine einfache Bürste oder einen Handbesen.

Sei aber vorsichtig, dass du dich am scharfen Messer nicht verletzt. Bei einem Benzinmäher solltest du auch das Benzin vollständig ablassen und den Zündkerzenstecker abziehen.

Benzin Rasenmäher-3

Nach vollbrachter Arbeit kleben ganz schön viele Grashalme am Rasenmäher. Wichtig ist darum die gründliche Reinigung danach. (Bildquelle: Rudy und Peter Skitterians / pixabay)

Einen besonderen Stellenwert hat die Reinigung vor der Winterpause. In der Zeit steht der Rasenmäher nur rum und muss deswegen frei von Grasresten sein. Für die Innenseite des Gehäuses kannst du einen speziellen Pflegespray benutzen.

Wir empfehlen dir auch, die Messer regelmäßig schleifen zu lassen oder Ersatzmesser zur Hand zu haben. So stellst du sicher, dass dein Benzin Rasenmäher immer gut schneidet. Die meisten Baumärkte bieten so einen Service an.

Während der Winterpause ist es wichtig, dass dein Rasenmäher an einem trockenen Ort steht. Kein Frost oder Staub soll ihm zu schaffen machen. Ein Gartenhaus oder ein Schuppen eignet sich dafür am besten. Hast du das nicht, kannst du auf eine Rasenmähergarage zurückgreifen.

Achte unbedingt darauf, dass du nicht einfach den Gartenschlauch oder gar einen Hochdruckreiniger nimmst, um den Rasenmäher zu putzen. Das schadet nämlich dem Motor, besonders dem Vergaser. Befolge am besten die folgenden Punkte:

  • Richtig Kippen: Wenn du den Mäher auf die Seite kippst, muss die Zündkerze nach oben schauen. Sonst läuft Öl aus.
  • Grasreste entfernen: Entferne verklebtes Gras mit einer Bürste oder einem Handbesen. Vorsicht beim Messer!
  • Reinigung: Nur mit einem feuchten Lappen reinigen, nicht mit fliessendem Wasser.
  • Fangkorb: Der Fangkorb hingegen darf mit Wasser ausgewaschen werden.

Was muss ich bei Hanglage beachten?

Hat dein Garten Hanglage, dann bist du mit einem Benzin Rasenmäher mit Rad-Antrieb gut beraten. Benzinmäher sind zwar schwerer als Elektro- oder Akku-Mäher, aber mit dem Rad-Antrieb meisterst du auch kleinere Steigungen.

Bei sehr großen Steigungen würden wir dir von einem Benzin Rasenmäher abraten, weil das Gewicht einfach zu hoch ist.

Versuche, einen Hang immer quer zu mähen. So umgehst du die Gefahr, dass der Mäher auf dich fällt, wenn du die Kontrolle verlieren solltest. Zudem solltest du den Fangkorb vollständig leeren, bevor du dich am Hang zu schaffen machst. Sonst wird das Gewicht schnell zu hoch.

Wird dir die Hanglage langfristig zu anstrengend, kannst du dir auch überlegen, ob du den Rasen mit Blumen, Beeten, Treppen oder Steinen ersetzen willst.

Worauf muss ich besonders Acht geben?

  • Gebrauchsanweisung lesen: Halte dich immer an die Gebrauchsanweisung von deinem Rasenmäher. Darin stehen viele wichtige Informationen, die für dich nützlich sein können. Achte auch darauf, dass dein Garantieanspruch nicht erlischt, weil du beispielsweise das falsche Benzin benutzt.
  • Den Fachmann fragen: Wenn du dir Aufgaben nicht selber zutraust – Öl wechseln, Zündkerzen austauschen, Messer schärfen – dann zögere nicht, einen Fachmann um Hilfe zu bitten
  • Vorsichtiger Umgang: Denk daran, dass das Messer sehr scharf ist. Achte bei der Gartenarbeit auf gutes Schuhwerk. Eventuell solltest du dir auch einen Hörschutz zulegen. Wenn du dich unwohl fühlst, solltest du keine grossen Maschinen bedienen, dazu zählen auch Rasenmäher. Vorsicht ist besonders geboten, wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind.
  • Rücksicht nehmen: Halte dich an Ruhezeiten. Rasenmäher sind laute Maschinen, also nimm Rücksicht auf Nachbarn und Passanten.

Wenn dein Rasenmäher nicht mehr anspringt, dann kann das verschiedene Ursachen haben.

Bildquelle: Zaiets / 123rf

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